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Musizierwoche der Bläservielharmonie: Die musikalische Faszination der Eisenbahn

Musizierwoche der Bläservielharmonie : Die musikalische Faszination der Eisenbahn

Auch in diesem Jahr bietet die Bläservielharmonie Hambach eine Musizierwoche für Jugendliche und Junggebliebene in der ersten Woche der Sommerferien an.

Von Montag, 29. Juni, bis Freitag, 3. Juli, setzt das „Blasorchester im Big-Band-Rausch“ seine Reise auf den Schienen fort. Die Teilnehmer fahren umweltbewusst und entspannt mit der Bahn, nachdem sie im vorigen Jahr zum Mond geflogen sind.

Seit der Erfindung der Eisenbahn zu Beginn des 19. Jahrhunderts übt diese eine große Faszination auch auf Künstler und Musiker aus. Die abenteuerlichen Baumaßnahmen an den ersten Schienenstrecken, die Technik der Dampflok, die Beschleunigung der Lebensumstände und die große wirtschaftliche Bedeutung mögen dazu beigetragen haben. Wir finden die Eisenbahn in Musicals, Filmen, Schlagern und in Jazzstandards und können uns auf Stücke wie „Starlight Express“, „Polarexpress“, „Funiculi-Funicula“, „Take the A-Train“ und „Chattanooga Choo Choo“ freuen.

Das Abschlusskonzert

Mit diesen und weiteren Stücken, die auch mit Instrumentalsolos überraschen, werden sich die Workshopteilnehmer eine Woche lang auseinandersetzen, bevor man die Resultate dem Publikum beim Abschlusskonzert am Freitag, 3. Juli, um 17 in Jülich präsentieren wird. Ort des Geschehens wird erstmalig das PZ des Schulzentrums an der Linnicher Straße sein.

An vier Tagen (der Mittwoch ist frei beziehungsweise für Eigenstudien vorgesehen) wird im Orchesterverband und in Kleingruppen das gut einstündige Konzertprogramm erarbeitet. Dafür stehen die Räume der Musikschule Jülich zur Verfügung. Der Workshop wird geleitet von Johannes Meures, Posaunist und Dirigent. Der aus Linnich stammende und in Schwerin lebende Musiker begleitet seit mehr als 15 Jahren Orchester, Chöre und Bläserensembles.

Die Stücke des diesjährigen Workshops wurden fast alle von Johannes Meures für diese Besetzung bearbeitet. Der Musikpädagoge und Kirchenmusiker wird von einem Team unterstützt: Anna Christina Kleinlosen, die Saxofon und Schulmusik studiert hat und zudem Dirigentin der Bläservielharmonie Hambach ist, Birgit Bergk, Flötistin und Dozentin an den Musikschulen Jülich und Düren und von Klaus Luft, Trompeter und Musikschullehrer.

Keine Altersbeschränkung

Für die Teilnahme gibt es keine Altersbeschränkungen, Orchestererfahrung ist keine Voraussetzung. Erfahrungsgemäß sollten die Teilnehmer nicht viel jünger als zwölf Jahre sein. Jeder sollte sein Instrument spieltechnisch beherrschen und Lust haben, mit anderen gemeinsam zu musizieren. Konkrete Erfahrungen im Jazz- oder Big-Bandbereich werden nicht vorausgesetzt.

Wer sich nicht sicher ist, ob seine Vorkenntnisse ausreichen, kann sich von Johannes Meures oder der Bläservielharmonie Hambach beraten lassen. Neben Bläsern sind auch Schlagzeuger, Percussionisten und Bassisten gefragt. Die Musikschule Jülich und die Bläservielharmonie Hambach setzen damit ihre mehrjährige Zusammenarbeit fort. Der Workshop wird vom Kreis Düren unterstützt.

Das Anmeldeformular kann ab sofort von der Startseite der Homepage der Bläservielharmonie Hambach (www.blaeservielharmonie-hambach.de) heruntergeladen werden. Bei Anmeldung bis Montag, 13. April, gibt es einen Frühbucherrabatt.