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Vortrag in der Alten Kirche: Die Geschichte der Töpferkunst im Jülicher Land

Vortrag in der Alten Kirche : Die Geschichte der Töpferkunst im Jülicher Land

Wie der Name bereits verrät, beschäftigt sich der Vortrag „Döppesbäcker in Glimbach, Gevenich und Körrenzig – Geschichte einer mehr als dreihundertjährigen Töpfertradition“ mit der Jülicher Töpferei. Referent ist der Körrenziger Archäologe und Historiker Simon Matzerath.

Weit mehr als 100 verschiedene Menschen haben im Jülicher Land als professionelle Töpferinnen und Töpfer gearbeitet. Ihre kunstvollen Waren wurden in vielen Ortschaften verhandelt. Die Geschichte hinter dieser vergessenen Töpfertradition wurde seit 2011 in einem Projekt von neun Personen aus Österreich und aus drei deutschen Bundesländern aufgearbeitet.

Am Samstag, 24. September, um 19.30 Uhr, werden die Ergebnisse in einem leicht verständlichen, reich bebilderten Vortrag in der Alten Kirche Körrenzig vorgestellt. Referent ist der Körrenziger Archäologe und Historiker Simon Matzerath.

Der Vortrag mit dem Titel „Döppesbäcker in Glimbach, Gevenich und Körrenzig – Geschichte einer mehr als dreihundertjährigen Töpfertradition“ dauert 60 Minuten. Der Eintritt ist frei. Zum Vortrag laden der Verein „Rettet die Alte Kirche Körrenzig“, der Körrenziger und der Jülicher Geschichtsverein ein.

Zum Thema ist auch ein umfassendes, von Simon Matzerath herausgegebenes Buch erschienen, dass am Vortragsabend eingesehen werden kann und verkauft wird. Der Vorsitzende des Jülicher Geschichtsvereins, Guido von Büren, erklärt: „Die Ergebnisse des Projektes sind herausragend und von überregionaler Bedeutung. Sie wurden deshalb in der Reihe des LVR-Freilichtmuseums Kommern und auch in den „Jülicher Forschungen“ veröffentlicht.“

Der Vortrag liefert einen Ausblick auf die Töpferproduktionen zwischen Rhein und Maas. Er berücksichtigt auch geologische und naturwissenschaftliche Entdeckungen. Im Mittelpunkt werden aber Objekte und Personen aus den Ortschaften Glimbach, Gevenich und Körrenzig stehen. Zeitlich wird ein Bogen aus dem 17. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart gespannt.

(red)