Jülich: Die Alterung der Photovoltaik

Jülich: Die Alterung der Photovoltaik

Die Solarenergie spielt im Energiemix der Zukunft eine wichtige Rolle. Aus diesem Anlass informierte sich Staatsminister a.D. Oliver Wittke (CDU) mit den Landtagskandidaten Josef Wirtz und Rolf Seel im Forschungszentrum Jülich über die Zukunftsperspektiven der Photovoltaik.

Im Institut für Energie- und Klimaforschung besichtigten sie das vor kurzem neu eröffnete „Photovoltaik-Technikum”. Auf einer Fläche von 560 Quadratmetern können hier Dünnschichtsolarmodule aus Silizium mit modernsten Methoden getestet und weiterentwickelt werden. Professor Uwe Rau demonstrierte den Gästen aus der Landespolitik, wie Photovoltaik-Module bis zu einer Größe von 1,4 Quadratmetern auf Alterung, Lichtempfindlichkeit und Defekte überprüft werden können. Erfreut nahm Oliver Wittke die Botschaft der Jülicher Forscher auf, dass die technische Entwicklung bei der Photovoltaik so schnell voranschreitet, dass schon bis 2020 mit einem deutlichen Preisrückgang für Solarmodule zu rechnen sei.

„Wichtiger Bestandteil”

Wittke selbst ist ein bekennender Förderer der Solarenergie: In seiner Zeit als Oberbürgermeister von Gelsenkirchen (bis 2004) ermöglichte er die Ansiedlung eines großen Herstellers von Solarmodulen in der Ruhrgebietsstadt. Auch der Jülicher Landtagskandidat Josef Wirtz zeigte sich beeindruckt von den Forschungsergebnissen aus dem Forschungszentrum: „Photovoltaik ist ein wichtiger Bestandteil des Energiekonzepts der Bundesregierung. Ich bin sicher, dass die Arbeit der Wissenschaftler im Forschungszentrum Jülich dazu beitragen wird, die Photovoltaik effizienter und wirtschaftlicher zu machen.”

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