Juelich: „Dicke Brummer“ dürfen nicht mehr über die Floßdorfer Rurbrücke

Juelich : „Dicke Brummer“ dürfen nicht mehr über die Floßdorfer Rurbrücke

Die Rurbrücke bei Floßdorf wird es künftig leichter haben. „Dicke Brummer“ werden nicht über sie hinwegfahren. „Die Traglast der Brücke musste von 12 Tonnen auf 7,5 Tonnen reduziert werden“, ließ Linnichs Beigeordneter Hans-Josef Corsten die Mitglieder des Bau- und Liegenschaftsausschusses wissen.

Diese „Erleichterung“ ist die unmittelbare Folge der Untersuchung aller Brücken im Stadtgebiet. Im Gegensatz zum Brückenbauwerk nur einige hundert Meter flussabwärts bei Rurdorf — dort ist die Traglast von 12 Tonnen noch gewährleistet —, sah der Gutachter Handlungsbedarf bei der Floßdorfer Brücke. „Wenn wir die Traglast nicht verringern, schädigen wird das gesamte Brückenbauwerk“, sagte Corsten im Ausschuss.

Es ist wohl eine Beschränkung auf Dauer. Denn um die Floßdorfer Rurbrücke so zu ertüchtigen, dass sie wieder 12 Tonnen Gewicht zu stemmen vermag, müsste eine komplette Erneuerung, also ein Neubau, her.

Der finanzielle Aufwand läge laut Beigeordnetem Corsten bei mehreren Millionen Euro. Eine zu hohe Traglast für den städtischen Haushalt. / Foto: Jonel

(ojo)