Jülich: DGB-Veranstaltung zur „neuen Stadt“ im TZJ

Jülich: DGB-Veranstaltung zur „neuen Stadt“ im TZJ

„Komm, wir bauen eine neue Stadt!“, so simpel wie motivierend könnte man die Vision der Sozialdemokraten in NRW zusammenfassen.

Ausgangspunkt solcher Überlegungen ist die ungewisse Zukunft nach dem Auslaufen der rheinischen Tagebaue in unserer Region, glaubt der zuständige DGB-Gewerkschaftssekretär Thomas Hartmann.

Genaueres ist noch nicht wirklich bekannt! Sicher ist nur, dass dieses Projekt mal als abwegiges Hirngespinst, mal als zukunftsweisender Leuchtturm bezeichnet wird. Letztere Perspektive steht bereits im Wahlprogramm der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin: Nicht weniger als die „modernste Stadt Europas“ soll in unserem Land entstehen, so Hannelore Kraft.

„Wir wollen wissen, ob diese Vision ein sinnvoller Beitrag ist und was sich genau dahinter verbirgt!“, unterstreicht Ralf Woelk, DGB-Regionsgeschäftsführer. „Unsere Region im Strukturwandel braucht bestimmt keine utopische Wahlkampfblase!“ ergänzt Hartmann. Um etwas nachdenklicher zu schließen: „Und doch sind es nicht selten die besten Ideen, die den größten Widerstand heraufbeschwören.“

Daher lädt der Deutsche Gewerkschaftsbund den Vordenker einer komplett neuen Stadt im Rheinischen Revier ein: Der Landtagsabgeordnete Guido van den Berg (SPD, Rhein-Erft-Kreis) stellt sich unter dem Motto „Komm, wir bauen eine neue Stadt!“ den Fragen des Publikums am Donnerstag, 9. März, ab 17 Uhr im Technologiezentrum Jülich.

Dank professioneller Moderation sollen die zentralen Fragen nicht aus dem Blick geraten: Wie muss eine Stadt aussehen, in der wir gerne leben, arbeiten und wohnen? Und vor allem: Wie machen wir aus einer Vision konkrete Realität für unser Revier? Interessierte, Betriebs- und Personalräte, Vertrauensleute und Gewerkschaftsmitglieder melden sich unter Telefon 0241/9467120 oder per E-Mail bei barbara.obst@dgb.de an.

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