Der Wasserversorger wechselt in drei Jülicher Außenorten

In Bourheim, Kirchberg und Koslar : Der Wasserversorger wechselt

Die Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ) hat zwar 1999 das Wasserleitungsnetz in den Außenorten Kirchberg, Bourheim und Koslar übernommen, die Wasserlieferung erfolgte aber weiterhin durch das Verbandswasserwerk Aldenhoven (VWA), als dessen Gesellschafter die Stadt Jülich gleichzeitig ausschied.

Das VWA versorgt neben Aldenhoven noch die Gemeinden Inden und Niederzier sowie Randbereiche der Stadt Eschweiler. Zum Jülicher Dörfertrio pumpte das Werk jährlich rund 300.000 Kubikmeter Frischwasser, wie Dipl.-Ing. Wolfgang Küpper auf Anfrage informierte. „Darauf haben wir uns vorbereitet“, sagt Küpper und spielt damit auf das Ende des Liefervertrages zum 30. Juni an. Danach übernehmen die Stadtwerke die Wasserversorgung der Bürger, wofür weiches Trinkwasser aus den drei 130 Meter tiefen Brunnen des Jülicher Wasserwerkes zur Verfügung steht. Diese Kapazitäten bestanden vor 20 Jahren noch nicht. Wir Küpper weiter verriet, will sich das VWA um neue Lieferverträge bewerben, um den Verlust der drei Dörfer auszugleichen.

„Es kann sein, dass sich die vorhandenen Druckverhältnisse ein wenig ändern“, erläutert Andreas Kayer, der bei der SWJ für die Wasserversorgung zuständig ist. Sollte es wider erwarten Probleme geben, sollten sich Kunden ab Montag bei den Stadtwerken Jülich melden.

(ahw)