Jülich: Der TTC erwartet einen mächtigen Gegner

Jülich : Der TTC erwartet einen mächtigen Gegner

Ein übermächtiger Gegner kommt am Samstag in die Nordhalle, um dem TTC Indeland Jülich die Größenverhältnisse an der Platte zu demonstrieren. Mit dem TTC Schwalbe Bergneustadt trifft eine Bundesligamannschaft auf die Jülicher, die von der Papierlage kaum schlagbar erscheint.

Aber die Indeländer wären nicht in der höchsten Liga gestartet, wenn sie nicht dennoch die Absicht hätten, den Gegner zu ärgern. „Ich bin sicher, dass wir unsere Chancen bekommen“, sagte Ex-Bundesliga-Spieler und jetziger Trainer Miroslav Broda. „Aber die wenigen Chancen müssen wir dann auch nutzen.“

Gemeint war damit zum Beispiel das Spiel zum Liga-Auftakt zwischen Robin Devos und Marcello Aguirre, dass der Jülicher deutlich für sich entschied. Eine solche Wiederholung wünscht sich Broda auch für die Auseinandersetzung mit den Bergneustädtern.

Dazu will der Trainer seine Akteure vor allem ermuntern, mutig anzugreifen. „Nur defensiv spielen, führt mit Sicherheit nicht zum Erfolg.“ Denn Broda weiß ganz genau: „Jeder ist schlagbar, ich muss nur seine Schwachstelle finden.“

Auf dem Papier haben die Gäste deutlich die Oberhand. Auf Platz 46 rangiert derzeit Benedikt Duda, Alvaro Robles befindet sich sogar noch zwei Plätze davor. Selbst der Engländer Paul Drinkhall liegt mit Platz 90 noch 30 Plätze vor dem besten Jülicher Robin Devos. „Auf dem Papier ist die Sache klar“, sagte Broda, „aber an der Platte sieht es anders aus.“

Kleins Einsatz klein

Für taktische Finessen bleibt dem Jülicher Trainer diesmal kaum Raum, es gelte zu gewinnen was zu gewinnen sei. Der Dritte Jülicher, Dennis Klein, dürfte damit wohl höchstens einmal zum Einsatz kommen.

„Inzwischen haben wir die vorgeschriebene Gestaltung der Halle weitestgehend abgeschlossen“, freute sich indes TTC-Vorsitzender Mike Küven. Der Show-Court, die Spielplatte und der unmittelbar umgebende Raum sind neu gestaltet worden. Das Aufbau-Team will seine Arbeiten weiter perfektionieren und damit zeitlich optimieren. Die 40 Plätze rund um die Spielplatte stehen wieder den Dauerkartenbesitzern und den ersten Gästen zur Verfügung. Die Nordhalle ist für den Showdown zweier Bundesligisten gerüstet.