Jülich: Der Solarturm ist sein Baby: Bernhard Hoffschmidt

Jülich: Der Solarturm ist sein Baby: Bernhard Hoffschmidt

Erfolg erfordert Einsatz und viel Fleiß. Betonten am Donnerstagnachmittag zahlreiche Redner bei der Verabschiedung von Prof. Dr.-Ing. Bernhard Hoffschmidt im Auditorium des FH-Campus Jülich. Sehr viel Fleiß, und dies über zehn Jahre, so ihr Credo, habe Hoffschmidt in seiner Zeit als geschäftsführender Direktor des Solar-Instituts Jülich (SIJ) gezeigt.

„Unter seiner Leitung hat das SIJ eine Erfolgsgeschichte geschrieben“, meinte denn auch FH-Rektor Prof. Marcus Baumann, der mit Prof. Ulf Herrmann gleichzeitig den Nachfolger vorstellte.

In seiner Laudatio zeichnete Baumann den Weg von Hoffschmidt nach, der in den zehn Jahren nicht nur neun Patente anmeldete, sondern auch über 100 Veröffentlichungen schrieb. Nicht zuletzt gilt er als „Vater“ des Jülicher Solarturms. Für dessen Bau hatte der Forscher viele Hürden zu nehmen, musste dabei aber auch viele Rückschläge einstecken.

„Ich liebe es, Forschung und Entwicklung managen zu können“, sagte Hoffschmidt bei seiner Dankesrede, in der er insbesondere dem Land NRW, dem Bundesminsterium für Wissenschaft und Forschung sowie der Stadt Jülich Danke sagte für die hervorragende Zusammenarbeit.

Hoffschmidt wird die FH zwar verlassen, aber — wie er einflocht — „nur den Schreibtisch wechseln“. Der steht künftig beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Betreiber des Solarturms.

(hfs)
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