Jülich: Der Schlossgarten nimmt Abschied von Ren Rong

Jülich: Der Schlossgarten nimmt Abschied von Ren Rong

23 Wochen wachten 29 Pflanzenmenschen im Schlossgarten der Zitadelle. Still und erhaben fügte sich die moderne Kunst des Deutsch-Chinesen Ren Rong in die historische Kulisse des Renaissanceschlosses. Nun geht der „Dialog der Weltkulturen“ zu Ende.

Zum Abschluss am 1. November führt Dr. Christoph Fischer noch einmal durch die Ausstellung. Auch wenn nach einer so erfolgreichen Ausstellung immer etwas Wehmut mitschwingt, die fröhliche, positive Kunst Ren Rongs stimmt auch im trüben November nicht elegisch.

Und so tauchen die Besucher noch einmal ein die die fröhlich-bunte Welt der phantastischen Fabelwesen, der Pflanzentiere und Tiermenschen, der antiken Mythen, fremden Kulturen und 1000-armigen Götter. Immer wieder entdeckt der Betrachter Bekanntes im Fremden und Fremdes im Vertrauten.

Die Führung spinnt einen Ariadnefaden durch das Labyrinth der Assoziationen und Interpretationsmöglichkeiten, ausgehend von den Leitgedanken des Künstlers, vorbei an den Bezügen zur Jülicher Geschichte und den Verbindungen zum Ort und zum Museum bis zu persönlichen, ungewöhnlichen und überraschenden Entdeckungen an den vielschichtigen Kunstwerken Ren Rongs.

Um 11 Uhr am Info-Pavillon in der Zitadelle startet die letzte Führung durch die Ausstellung. Sie ist kostenlos, lediglich der Museumseintritt (4 Euro, ermäßigt 3 Euro, Familien 6 Euro) ist zu entrichten.