Hunde im Rosenfeld?: Der Linnicher Skulpturenweg verzeichnet weitere Verluste

Hunde im Rosenfeld? : Der Linnicher Skulpturenweg verzeichnet weitere Verluste

Beim Skulpturenweg sind weitere Verluste zu beklagen. Diesmal haben Hunde wohl das Rosenfeld verwüstet. Sehr schade für die Kunst, denn Hunde unterscheiden nicht zwischen Kunstobjekt und Stöckchen, indes sollten deren Besitzer dazu in der Lage sein.

Vor allem, wenn seine Vierbeiner das Rosenfeld von Bea Peter und Albert van Loon als Spielplatz und Hundeklo betrachten. Nicht genug, dass das Feld zerstört wurde, die Hinterlassenschaften waren fast ebenso zahlreich, wie die der gerupften Kunstblumen. „Es geht hier nicht nur um den Verlust des Materials, und den Aufwand drumherum, es geht um die nicht vorhandene Wertschätzung und das nicht Erkennen eigener Grenzen anderen gegenüber“, schreibt Initiatorin Bina Theisen.

Der Dekosammler habe auch wieder Beute gemacht. Er fand Gefallen an einem Tonobjekt vom Regina Schmidt Team, das auf einem Ast der großen Weide bei den Denksteinen saß. „Wir sind natürlich betroffen, lassen uns aber dadurch nicht beirren. So ein Skulpturenweg in den Rurauen ist ja wohl eine unvergleichlich bessere Alternative zu einem überdimensionierten Hundeklo.“ Deshalb ergeht eine Bitte an alle Hundebesitzer: Es wurden eigens die Plätze und Wege für Künstler und Besucher gemäht, könnten diese bitte ihre Hunde neben den Wegen ihr Geschäft verrichten lassen? 

Mehr von Aachener Zeitung