Jackerath: Der ganz große Wurf: Kamilla zieht ein Dutzend auf

Jackerath: Der ganz große Wurf: Kamilla zieht ein Dutzend auf

Vorsicht ist angesagt, wenn man sich auf dem Gelände oder in der Wohnung der Familie Klaumann-Mölleken bewegt. Bei jedem Schritt könnte man auf ein kuscheliges Fellbündel treten. Gleich zwölf tapsige Doggenbabies wuseln dem Besucher um die Füße.

Dass der „Superwurf“ so prächtig gedeiht, war vor wenigen Wochen noch nicht abzusehen — ganz im Gegenteil. Nach etwa der Hälfte der Tragezeit zeichneten sich Komplikationen ab, als der Ultraschall drei leblose Föten zeigte. Da eine natürliche Geburt nicht möglich war, wurde in der Tierklinik ein Notkaiserschnitt wurde die Hündin vorgenommen.

Gelassen und souverän erledigt Mama Kamilla ihre Fütterpflichten, während der Nachwuchs sich um jeden Tropfen Milch balgt.

Die Möllekens richteten sich darauf ein, drei Doggenbabies nach der Geburt trocken zu rubbeln und zu beatmen. So weit der Plan, der spätestens als Babydogge Nummer fünf das Licht der Welt erblickte, keiner mehr war. „Wir waren sprachlos und erschöpft“, erzählt Claudia Klaumann-Mölleken. „Als der Tierarzt uns den zehnten Neuankömmling in die Hände drückte und sagte, es kommen noch mehr, da war wir schon richtig geschockt“, erinnert sich die Züchterin.

Gelassen und souverän erledigt Mama Kamilla ihre Fütterpflichten, während der Nachwuchs sich um jeden Tropfen Milch balgt.

Zu Hause wartete eine auf drei Welpen ausgerichtete Wurfkiste, das schien schwierig zu werden. Nun, vier Wochen später hat sich alles eingespielt: Sechs schwarze und sechs blaue Minidoggen, jeweils drei Jungs und drei Mädchen, mischen den Haushalt auf. Mama „Kamilla van de Waterwinning“ meistert ihre Mutterpflichten ganz souverän.

(jago)
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