Koslar: Der „Caller” gibt die Richtung an

Koslar: Der „Caller” gibt die Richtung an

Weglaufen muss niemand vor den „Runaway Boots”. Im Gegenteil, bei dem vor sieben Jahren gegründeten „Square Dance Club” herrscht eine fröhlich heitere, fast schon familiäre Atmosphäre.

Dies stellten die Besucher beim „Tag der offenen Tür” schnell fest. Man wurde mit offenen Armen empfangen. Square Dance ist bestens auch für Singles geeignet, da man nicht paarweise, sondern in Achterformationen tanzt. Man muss kein Englisch können, um, die Kommandos des „Callers” zu verstehen. Es reicht zu wissen, welche Tanzfigur gemeint ist, die im Takt der Musik geschritten wird. Wenn man alle 68 Figuren kennt, hat mas das „mainstream level” erreicht und kann sich weltweit bei allen anderen Clubs mit der Sprache der Füße verständigen.

„Man wundert sich, wie schnell man das kann”, kündigte beim Schnuppertrainig der Koslarer Caller an und ermutigte die Gäste, sich einzureihen. Tatsächlich verschwand die Unsicherheit schon nach wenigen Versuchen. Ganz offensichtlich machte es den Anfängern Spaß, sich mit den Könnern zu bewegen. Left arm turn, right arm turn, everybody face your partner, das Verständnis der Kommandos machte keine Probleme.

Die „Runaway Boots” treffen sich regelmäßig Donnerstags um 20.30 Uhr in der Koslarer Bürgerhalle zu ihren Clubabenden. Besonders beliebt sind die Mottoabende, bei denen nicht nur die Musik zu einem bestimmten Thema passt, sondern auch das Essen. Das ist fast genauso wichtig wie das Tanzen.

Wer am Tag der offenen Tür verhindert war, ist von den Square Dancern eingeladen, dies an einem der Donnerstage nachzuholen.