1. Lokales
  2. Jülich

Jülich: Der Beginn einer neuen Kraftstoffära

Jülich : Der Beginn einer neuen Kraftstoffära

„Die 1. Erdgastankstelle in Jülich ist eine Investition in die Wirtschaftlichkeit gepaart mit Umweltfreundlichkeit”, frohlockte Josef Hugo Friedel, Leiter der Stadtwerke Jülich GmbH, anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der Erdgastankstelle auf dem Gelände der Esso-Tankstelle Immendorf.

Vor einer Schar interessierter Premierengäste betonte Friedel, dass diese Inbetriebnahme ein wichtiger Mosaikstein für die wirtschaftliche und ökologisch sinnvolle Weiterentwicklung des Kerngeschäftes der Jülicher Stadtwerke sei - der Energieversorgung.

Vergleich

Das Investitionsvolumen dieser Erdgastankanlage beträgt rund 150.000 Euro. Ein Kilogramm Erdgas entspricht etwa eineinhalb Liter Benzin, wobei der Preis für ein Kilo Erdgas bei zurzeit 66 Cent liegt.

Die Zahlen sprechen für sich. Mit rund 20 Euro Betankung liegt die Reichweite eines erdgasbetriebenen Fahrzeuges bei etwa 550 Kilometern. Im Vergleich dazu fährt ein mit Benzin für 20 Euro betanktes Auto 260 Kilometer weit, mit Diesel-Pkw hat mit Diesel für 20 Euro eine Reichweite von rund 380 Kilometern.

Die erste Füllung

Ministerialdirigent Dr. Volkhard Riechmann, Leiter der Abteilung Energie, Bergbau, Klimaschutz im nordrhein-westfälischen Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung betonte, dass es ihm eine Ehre sei, in Jülich eine neue Ära anzustoßen.

Bürgermeister Heinrich Stommel, der sich ebenfalls erfreut über „die neuen Dimensionen” äußerte, griff unter dem Beifall der zahlreichen Eröffnungsgäste als Erster zum Zapfhahn.