Jülich: Deospray lässt Rauchmelder „husten“

Jülich : Deospray lässt Rauchmelder „husten“

Der vergangene Samstag hielt die Freiwillige Feuerwehr Jülich mächtig auf Trab. Die Einsatzserie begann gegen 16.49 Uhr, als ein Brandmeldealarm im Schulzentrum an der Linnicher Straße die Feuerwache erreichte.

Hier fand zu diesem Zeitpunkt gerade ein Tanzsportturnier statt. Bei der Überprüfung und Erkundung nach dem potenziellen Brandherd stellte sich heraus, dass eine junge Dame auf dem Damen-WC zu viel Deodorant versprüht und somit den Rauchmelder ausgelöst hatte.

Der „Fehleinsatz“ war noch nicht ganz zu Ende, da erreichten gegen 17.05 Uhr die Blauröcke eine Meldung, dass in Titz eine Person mit Suizid drohe. Die Drehleiter hatte Titz noch nicht ganz erreicht, da hieß es über Funk: „Abbrechen“ — Person wäre beruhigt.

Weiter ging es dann gegen 20.23 Uhr. Die Löschgruppe Koslar musste zu einer rund 200 Meter langen Ölspur auf dem Beschleunigungsstreifen der Bundesautobahn 44 vom Rastplatz Ruraue in Richtung Düsseldorf, um die Gefahrenquelle abzustreuen.

Um 23.31 Uhr rückten die Löschgruppen Koslar und Barmen gemeinsam aus, um den Brand eines Wahlplakates in der Barmener Kirchstraße abzulöschen.

Zum guten Schluss ging um 3.43 Uhr erneut ein Alarm bei der Feuerwehr ein. Ein aufmerksamer Nachbar meldete einen Pkw-Brand Am Wehr. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand bereits der komplette Motorraum in Flammen und Teile von der Dachabdeckung. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, ein wirtschaftlicher Totalschaden war jedoch nicht zu verhindern.

(ma.ho.)
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