Jülich: Dem TTC Jülich hilft im Heimspiel nur ein Sieg

Jülich : Dem TTC Jülich hilft im Heimspiel nur ein Sieg

Zum drittletzten Spiel in der Meisterschaftsrunde empfängt der TTC Indeland Jülich die Mannschaft vom TV Hilpoltstein am kommenden Sonntag (14 Uhr). Der Tischtennis-Zweitligist erhofft sich eine starke Unterstützung von seinen Fans in der Nordhalle, denn es geht um einiges.

„Wir brauchen die Punkte!“ Die banal klingende Forderung vom Vorsitzenden Mike Küven hat bei einem Blick auf die Tabelle ihre sehr ernste Berechtigung. Derzeit rangiert der TTC Indeland auf dem neunten Platz und wäre so abgestiegen. Deshalb haben Mike Küven und auch TTC-Verantwortliche auch die Parole ausgegeben: „Platz 8 ist Pflicht“.

Die Planungen für den angestrebten Aufstieg in die 1. Tischtennis-Bundesliga sind längst angelaufen, wurden aber vor allem durch die vermeidbare Niederlage am Wochenende bei Fortuna Passau wieder über den Haufen geworfen. Davor hatte der TTC mit überraschenden Siegen beim Tabellenführer Saarbrücken und weiteren Erfolgen gegen Mainz und Bad Homburg die Hoffnung auf den Klassenerhalt genährt, die zur Winterpause auf einem Tiefpunkt angelangt war.

Danach hatten Tobias Rasmussen und Brian Afanador die Plätze in den Paarkreuzen getauscht, die Besetzung der Doppel wurde erfolgreicher, und schon gewannen die Jülicher. Spekulationen über Relegationsspiele nährten die Hoffnungen. Nun stellte jedoch die Gesellschafterversammlung der TTBL klar, dass nur Platz 8, also der sportlich erreichte Klassenerhalt, auch die Möglichkeit zum Aufstieg in die 1. Bundesliga ermöglicht. Mit der Niederlage in Passau hatte der TTC Indeland jedoch dafür wieder Boden verloren.

Die gute Nachricht: Der Ausfall von Brian Afanador war einmalig, der Puerto Ricaner tankt wieder Spielpraxis unter der Woche bei den German Open in Bremen. Auch sein Kollege Martin Allegro nimmt an dem Turnier teil. Beim 5:5 im Hinspiel hatten die beiden drei Punkte aus ihren Einzeln erkämpft, zwei Niederlagen von Tobias Rasmussen führten letztlich zur Punkteteilung. Inzwischen spielt der Däne im unteren Paarkreuz deutlich erfolgreicher und verbesserte seine Bilanz. Zusätzlich stabilisierten sich die Doppel.

Die Gäste reisen nach einem Sieg gegen Schlusslicht 1. FC Köln an, mussten sich davor allerdings Borussia Dortmund beugen. Platz 5 bedeutet für Hilpoltstein bei 16 Punkten noch keine endgültige Sicherheit, wohl aber das Gefühl eines guten Polsters, der Abstand zum TTC beträgt fünf Zähler.

(tm)
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