Jülich: Das Symbol der Selbsterkenntnis

Jülich: Das Symbol der Selbsterkenntnis

Auch der mittlerweile 13. Tanzabend des Gymnasiums Zitadelle bescherte den mehr als 200 Mitwirkenden einen Riesenerfolg im voll besetzten Pädagogischen Zentrum der Schule. Unter der Leitung von Bärbel Gündel stand der Abend unter dem Motto „Spiegelbilder”.

Schüler aus allen Jahrgangsstufen, darunter auch zahlreiche Oberstufenschüler, Ehemalige und die in außerschulischen Gruppen engagierten Schüler beleuchteten das Thema aus vielfältigen Perspektiven.

Der Spiegel als Symbol für Eitelkeit und Selbsterkenntnis stand im Mittelpunkt von Bewegungsstudien, die mal witzig, mal nachdenklich, den Spiegel in Märchen und Wirklichkeit tänzerisch reflektierten. So wurde in einer von der Tanz-AG dargestellten Therapiesitzung die Unzufriedenheit mit dem eigenen Spiegelbild eindrucksvoll verdeutlicht.

Abwechslungsreich führten die Moderatorinnen mal tänzerisch, mal nachdenklich durch das Programm. Unterstützt wurden sie dabei durch die Zwerge aus der sechsten Jahrgangsstufe, die mit ihren Street-Dance Einlagen nicht nur Schneewittchen, sondern das gesamte Publikum begeisterten.

Stilistisch wurde eine bunte Mischung aus Disco Dance, Jazzdance und Hip Hop geboten, die ergänzt wurden durch Anleihen aus Musicals wie „Chorusline”. „Schiller statt Thriller” war Motto der Tanzdarbietung der Schüler aus Klasse fünf. Mitreißende lateinamerikanische Rhythmen rundeten das äußerst vielseitige Programm ab.

Ihre besonderen Probleme mit Spiegeln haben bekanntlich Vampire: So sorgte der traditionelle Lehrertanz im Ambiente der Blutsauger für einen besonderen Erfolg. Die Mitwirkenden haben dem Publikum eine sorgfältig vorbereitete, lebendige und äußerst gelungene Show gezeigt, die im Gedächtnis bleibt.

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