Merzenhausen: Das Lindenfest zum 14. Mal in Merzenhausen gefeiert

Merzenhausen: Das Lindenfest zum 14. Mal in Merzenhausen gefeiert

Trotz Regen — „Zusammen kann man alles schaffen“ — war das Motto der Ortsvorsteherin Anna Katharina Peters an dem Lindenfest in Merzenhausen. 1993 wurde die Linde im Rahmen der Umgestaltung des Platzes gepflanzt, der zu einer Tradition geführt hat. Alle zwei Jahre feiert das Dorf seither das Lindenfest.

Von den Dorfvereinen organisiert, ist es aber nicht nur ein Sammelpunkt aller Merzenhausener, sondern vereint auch umliegenden Dörfer.

Um die Linde herum versammelte man sich unter Pavillons an Biertischen zum Plaudern, Essen und Trinken während man den liebevoll mit Blumen geschmückten Traktor bewunderte. Kettenkarussell und Hüpfburg vervollständigten das Gesamtbild.

Unverzichtbar an diesem Tag war außerdem die angrenzende Bürgerhalle, in die das umfangreiche Programm wegen des Wetters verlegt wurde. Für Unterhaltung sorgten die „Miniprinzengarde KG „Bärmer Sandhase“ mit dem Solotanz ihres Tanzmariechen Funny Heinen, Burkhard Schmitz mit seiner Gesangseinlage, die Tanzgruppe der KG die „Sweethearts“, Zauberer Josef, das Tanzpaar der KG, Abby und Manuel, ein buntes Programm der Tanzschule Baulig, der Tanz unter der Linde mit den „Silver Stars“ und die Solotänze von Pauline Richter und Silke Frey.

Die Tanz-Europameisterin Silke Frey und der deutsche Meister im Judo Silas Dell wurden außerdem als Highlight des Festes von Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs noch einmal gesondert geehrt.

„Die Bürgerhalle ist ein tragendes Element“, erklärt Anna Katharina Peters nicht nur im Bezug auf das Fest, sondern auch auf das gesamte Dorfleben. Regelmäßig findet dort Tischtennis und die Tanzakademie statt. Dabei betont sie vor allem ihre Sorge um Jülicher Bürgerhallen, die nicht mehr gehalten werden können und vermehrt durch Sparmaßnahmen bedroht sind.

(lb)
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