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Jülich: Das letzte Wort: Karl Barth als Sprachrohr Gottes

Jülich : Das letzte Wort: Karl Barth als Sprachrohr Gottes

Die Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich setzt ihre Reihe „Reformatorische Stimmen im 20. Jahrhundert“ fort. Heute wird das Denken des Theologen Karl Barth vorgestellt. Prof. Athina Lexutt aus Gießen ist dafür gewonnen worden.

„Das letzte Wort, das ich als Theologe und auch als Politiker zu sagen habe, ist nicht ein Begriff wie Gnade, sondern ein Name: Jesus Christus.“ Dieser Satz liest sich wie ein Vermächtnis und die Summe eines christlichen Lebens. Und genau so ist er gemeint. Er stammt von Karl Barth, einem der der bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts, der seine Stimme kraftvoll und unmissverständlich erhoben hat, wenn es darum ging, diesem Namen „Jesus Christus“ in den Fragen und Widrigkeiten der Welt zur Geltung zu verhelfen.

Dass sich Barth nicht nur als Theologe, sondern auch als Politiker versteht, kennzeichnet aufs Beste, wie er diese seine Stimme verstanden wissen wollte: als Instrument des Wortes Gottes in der Welt und für die Welt, wenn nötig, auch gegen die Welt.

Der Vortrag versucht, wichtige Grundgedanken Barths nachzuzeichnen und auf ihre Tauglichkeit in unserer Zeit hin zu befragen, um so gewissermaßen ein Sprachrohr für das Sprachrohr zu werden. Wer Interesse am Vortrag hat, ist heute um 18 Uhr herzlich eingeladen, ins Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30 in Jülich. Im Rahmen der Themenreihe ist keine Gebühr zu entrichten.