Juelich: Das Kasperletheater findet auch im digitalen Zeitalter seinen Platz

Juelich: Das Kasperletheater findet auch im digitalen Zeitalter seinen Platz

Auch im digitalen Zeitalter, in dem schon die Kleinsten mit Smartphone und Tablett umgehen können, hat das Kasperletheater nichts von seinem Reiz verloren. Wenn Puppenspieler Gebhard Cherubim mit dem lustigen Geselle mit Zipfelmütze und großen Hakennase auftritt, wird es zunächst ganz still im Saal.

Doch schon bald verfolgen die Kinder mit Feuereifer das Geschehen auf der Bühne und unterstützten ihren kleinen Helden lautstark. Sie fiebern mit ihm, wenn er seine Abenteuer besteht und zum Schluss heißt es stets: Ende gut alles gut.

So war es auch im Haus Pattern in Aldenhoven, wo Cherubim mit seinem Puppentheater gastierte. Neben Kasperle hatte er die schöne Prinzessin, die Hexe Wackelzahn und den Zaubrer Zappenduster mitgebracht. Wie stets ging es um den Kampf zwischen Gut und Böse. So hatte doch die Hexe Wackelzahn die Prinzessin in einen kleinen Vogel verwandelt. Dass konnten Kasperle und Zappenduster natürlich nicht einfach so geschehen lassen.

Die Hexe wurde in eine Quakente verwandelt und die Prinzessin befreit. Doch auch beim Kirschkuchen, den es zur Belohnung bei Großmutter geben sollte, hatte die Hexe ihre Hände im Spiel. Ihre Rabenfreunde waren über den Kirschbaum hergefallen. Um noch zu retten, was zu retten war, zauberte zum guten Schluss Zappenduster noch eine Vogelscheuche und endlich durften sich alle den Kirschkuchen schmecken lassen.

(Kr.)
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