Jülich: Das Gymnasium Zitadelle eröffnet sein Selbstlernzentrum

Jülich: Das Gymnasium Zitadelle eröffnet sein Selbstlernzentrum

Mit einer kleinen Feierstunde wurde das Selbstlernzentrum des Jülicher Gymnasiums Zitadelle offiziell seiner Bestimmung übergeben.

In Anwesenheit des stellvertretenden Bürgermeisters Wolfgang Gunia und Vorstandsmitgliedern des Fördervereins wies Angelika Wilms-Markett, die stellvertretende Leiterin des Gymnasiums, auf die Chancen hin, die das „im Herzen der Schule gelegene“ Zentrum den Schülern bieten kann: „Mit diesem Raum und seiner einladenden Ausstattung ermöglichen wir unseren Schülern ein begleitetes individuelles Lernen. Damit erhalten sie eine hervorragende Vorbereitung auf alle Herausforderungen eines selbstgestalteten Lebens und Arbeitens nicht nur innerhalb des geschützten Rahmens der Schule, sondern ganz besonders für die anschließende Zeit von Studium und Beruf.“

Mit der Einrichtung des Selbstlernzentrums werde der Unterricht gezielt ergänzt. Die Lernenden würden in der Entwicklung ihrer Selbstkompetenzen innerhalb und außerhalb des Unterrichtes gefördert.

Auf zwei Etagen bietet das Zentrum neben 15 Computerplätzen diverse Arbeitsmöglichkeiten und Ruheoasen, um unterrichtsfreie Stunden sinnvoll nutzen zu können, wie Studienrätin Elfriede Schröder bei der Vorstellung des Nutzungskonzepts ausführte. Neben der Stadt, die die Renovierung des Raums finanzierte, trugen der Förderverein und etliche Sponsoren die Einrichtungskosten in Höhe von 40 000 Euro. Dr. Gisela Eichhorn, Vorstandsmitglied des Fördervereins, wünschte der Schule viel Erfolg für diese Aufgabe.

Da das Zentrum den Schülern dienen soll, kümmerten sich Schülergruppen, darunter ein EF-Kurs Kunst unter Leitung von Alexander Loup, nicht nur um die künstlerische Gestaltung der Wände, sondern umrahmten den kleinen Festakt auch mit musikalischen Darbietungen. So eine Musical-AG mit einem Ausschnitt aus „Knasterbax und Siebenschütz“ und ein Streichquartett.

Richtig los geht es nach den Ferien. Dabei ist auch der zusätzliche Einsatz von Lehrern und Eltern für Aufsichtsfunktionen gefordert. Angelika Wilms-Markett, die das Projekt in den letzten Jahren maßgeblich betreut und vorangetrieben hat, abschließend: „Die breite Zustimmung zu unserer schulischen Arbeit, die wir in diesem Prozess der Entwicklung eines zusätzlichen Arbeitsortes erfahren durften, tut uns allen gut. Ich verspreche Ihnen, wir werden den Weg engagierter Arbeit am Gymnasium Zitadelle zum Wohle unserer Schüler kontinuierlich weiterbeschreiten. Herzlich lade ich dazu ein, uns auf diesem Weg weiterhin zu begleiten.“

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