Jülich: Castortransport aus Jülich erst später

Jülich: Castortransport aus Jülich erst später

Die Bundesregierung erwartet erst in der zweiten Jahreshälfte eine Transportgenehmigung für die 152 in Jülich lagernden Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus dem stillgelegten Versuchsreaktor nach Ahaus.

Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Grünen Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer aus dem Kreis Düren hervor. Bisher hatte es geheißen, die Transporte sollten Anfang 2011 genehmigt werden.

„Das ist ein Teilerfolg für die, die diese Castortransporte als unverantwortlich ablehnen”, sagte Krischer. Offensichtlich bekomme auch die Genehmigungsbehörde, das Bundesamt für Strahlenschutz, immer größere Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Transporte. Auch die NRW-Landesregierung lehnt die Transporte laut Koalitionsvertrag ab. Nun sei es an der Bundesregierung, sagt Krischer, die Transporte ganz abzusagen.