Jülich: Buntes Sommerfest im Stammhaus

Jülich: Buntes Sommerfest im Stammhaus

Im Jülicher Stammhaus ging es hoch her. Es wurde ein Sommerfest gefeiert. Verschiedene Programmpunkte luden zum Verbleiben ein.

„Seid ihr alle da?“, eröffnete Martina Mihm, Bewohnerin des Stammhauses, mit ihrer Eröffnungsrede die Veranstaltung. Ein lautes „Ja“ der Besucher und Bewohner, die das Sommerfest besuchten, ließ keinen Zweifel aufkommen. Und schon ging es los. Auf einer Bühne unter einem Festzelt demonstrierten die Bewohner des Stammhauses ihr gesangliches Können.

Dafür hatte man sich im Vorfeld das eigene Lieblingslied ausgesucht. Darunter auch Amelie Jansen, die auf der Bühne „Bayern“ (Die Toten Hosen) zu Gehör brachte. Die Fußballfans unter dem Zelt spalteten sich während der Performance erheitert in zwei Lager. Zu dem Auftritt sagte Amelies Vater Günter Jansen: „Meine Tochter liebt, aufgrund des starken Rhythmus, die Musik. Es ist schön, dass sie die auch während des Sommerfestes im Stammhaus und in den vorherigen Proben ausleben kann.“

Mehr fand das Dart-Team seinen Platz auf der Veranstaltung. Immer Eins gegen Eins konnten an zwei Automaten die Duelle ausgefochten werden. Neben den hauseigenen Dartspielern „Handpower-Effects“ waren auch Besucher des Festes zum Spiel eingeladen. Ein schönes Detail eröffnete die Leiterin der Einrichtung, Ingrid Brieden: „Die Idee, im Haus Dart zu spielen, kam letztes Jahr zum Sommerfest. Heute sind unsere Leute ganz wild nach Dart.“

„Dart ist für uns eine tolle Sache. Denn beim Darten kommen Behinderte mit nicht-Behinderten zusammen“, sagte Christoph Beckers, Bewohner innerhalb des betreuten Wohnens der Einrichtung, zu den Dart—runden und weiter: „Darüber hinaus gibt uns das Dart hier in der Einrichtung eine weitere Aufgabe.“

Neben dem Auftritt der Tanzgruppe der Karnevalsgesellschaft „Bretzelbäckere“ Mersch-Pattern, die den Tanz der letzten Session unter dem Motto „Mit Vollgas in eure Herzen“ darbot, war auch die Jülicher Feuerwehr Stadtmitte vor Ort. Dazu sagte Gruppenführer Andreas Reisinger: „Wir zeigen heute den Gästen unser Feuerwehrauto. Darüber hinaus dürfen die Bewohner, wenn sie möchten, eine Uniform anprobieren.“

Währenddessen bahnte sich ein über das ganze Gesicht strahlender Besucher in Feuerwehruniform aufgeregt einen Weg durch das gut besuchte Fest.

(mio)
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