Jülich: Brandschäden in der „Villa Kunterbunt” sind beseitigt

Jülich: Brandschäden in der „Villa Kunterbunt” sind beseitigt

„Der Schaden war wesentlich höher als anfangs vermutet. Und die Sanierung ging sehr viel langsamer voran als gedacht”, resümierte Monika Langthaler, Leiterin der „Villa Kunterbunt”.

In der Nacht auf Gründonnerstag war in dem integrativen Hort am Wallgraben der Herzogstadt ein Brand gelegt worden, die Täter wurden nicht gefasst. „In der selben Nacht in den Osterferien war im Heckfeld ein Moped in Brand gesetzt worden.” Langthaler vermutet dieselben Täter am Werk, Gründe bleiben weiterhin ungeklärt.

„Wir haben es hingekriegt”, zeigte sich die Leiterin sehr dankbar für die engagierten Kolleginnen und den „relativ reibungslosen Betrieb trotz ständiger Renovierungsarbeiten und Brandgeruch”. Nur zwei Tage musste die Tür geschlossen bleiben, an Gründonnerstag und am Dienstag nach Ostern.

Spezialgereinigt und zum Teil ersetzt wurde die offene Küche mit der Theke als Raumteiler zum Elterncafé. Dort musste die gesamte Schallschutzdecke komplett erneuert werden, denn „durch den Rauch war die Schadstoffbelastung so hoch”. Ferner wurde neu tapeziert und gestrichen. Das tägliche frische Kochen in der Küche ist Teil des Konzeptes der Elterninitiative, deshalb ist eine funktionelle Küche so wichtig. Die Kosten der Brandsanierung trägt die Versicherung. Obwohl „immer noch nicht abschließend alles fertig ist”, wurde erst einmal im lockeren Rahmen Sanierung gefeiert.

Dokumentationen der Schulkinderfreizeit in Filmen und Fotos und ein Kuchenbüffet lockten zum Verbleib.

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