Freialdenhoven: Borussia Freialdenhoven weiter auf der Erfolgsspur

Freialdenhoven: Borussia Freialdenhoven weiter auf der Erfolgsspur

Die Erfolgsspur der Borussia zeigt weiter geradeaus und nach oben. Gegen einen der Geheimfavoriten von Trainer Wilfried Hannes gewann Mittelrheinligist Freialdenhoven sicher 2:1 (1:0). Für den FC Hürth war an diesem Tag nicht mehr zu holen.

„Die hatten Respekt vor uns“, analysierte Hannes anschließend. Vielleicht war der Pokalsieg von Freialdenhoven in Schönenbach ein Mosaikstein für den Sieg in Hürth. Denn der Bergische Kreisligist hatten zuvor den FC Hürth aus dem Wettbewerb geschossen.

Die Gastgeber ließen sich das Spiel der Borussia aufdrängen, die von Beginn an Regie auf dem Rasen führte. Dafür taten die Gäste allerdings auch einiges. „Wir sind besonders in der ersten Halbzeit sehr viel gelaufen. Das ist dann auch mächtig in die Knochen gegangen“, bescheinigte Hannes seinen Spielern großen Einsatzwillen.

Der forderte dann auch Opfer, denn beim Führungstreffer kurz vor der Pause verletzte sich Kevin Kruth an einem Muskel und konnte das Spiel nach dem Seitenwechsel nicht mehr fortsetzen. Für ihn kam Philipp Simon in die Partie, Hannes wechselte auch noch Nathan Ndombele und Luca Fadel ein. Damit machte der Trainer über die gesamte Zeit die Borussia für die Vorwärtsbewegung stark.

Seine starke Abwehr erlaubte diesen Einsatz und letztlich auch das 2:0 durch Oskar Tkacz kurz nach der Pause (54\.). „Besonders Christian Kreutzer und Gerard Sambou haben heute überragend in der Abwehr gespielt.“ Ein solches Lob aus des Trainers Mund kommt nicht allzu häufig. Aber Hannes hatte auch allen Grund dazu.

Denn selbst nach dem Anschlusstreffer durch Jan Winkler (86\.), der mit einem besonderen Schuss aus 25 Metern ins Toreck traf, passierte nichts Zählbares mehr auf dem Rasen. In der stürmischen Schlussphase hatte eher Poongebeom Lee auf Seiten der Borussen noch eine gute Chance. Aber der Vorlagengeber für beide Freialdenhovener Tore patzte in dieser Situation.

Müde Beine

„Wir haben nicht nur verdient gewonnen, sondern hätte deutlich mehr Tore machen können und müssen“, ärgerte sich Hannes nicht wirklich. Denn zwei Spiele mehr als der Gegner hatten verständlicherweise für müde Beine gesorgt.

(tm)
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