Freialdenhoven: Borussia Freialdenhoven plant mit sieben Neuzugängen

Freialdenhoven: Borussia Freialdenhoven plant mit sieben Neuzugängen

Kaum ist das letzte Meisterschaftsspiel abgepfiffen, laufen in den Vereinen die Vorbereitungen für die nächste Saison an. Dazu müssen besonders die Lücken in den Spielerkadern geschlossen werden. Wer aufsteigen möchte, muss entsprechend investieren.

Der Aufstieg ist bei Borussia Freialdenhoven kein großes Thema, wohl aber das Erreichen einer guten Platzierung in der Fußball-Mittelrheinliga. In der gerade beendeten Saison sprang ein beachtlicher fünfter Tabellenplatz heraus, in der kommenden Saison hat Trainer Hannes sicher Ähnliches und vielleicht Besseres im Sinn.

Zunächst sind die Abgänge zu kompensieren. Nach Japan kehrt Daisuke Takai zurück. Bereits in Südkorea angekommen ist Poongbeom Lee. Ebenfalls den Verein verlassen wird Torhüter Aleksandar Lovric. Und weg wollen auch Philipp Simon, Julian Wiersberg und Luca Fadel. Die drei haben jedoch noch einen gültigen Vertrag mit der Borussia, der Verein wartet noch auf die Ablöse bei allen. „Auch wenn der Transfer nicht klappen sollte, werden die drei nicht mehr bei mir spielen“, stellte der Coach unmissverständlich klar. Da hatte es wohl Ärger gegeben.

Umso glücklicher zeigte sich Hannes bei den Neuen, die ab der Sommerpause frischen Wind in die Mannschaft bringen sollen. Endlich wieder einsatzbereit zeigte Stefan Kemmerling bereits im letzten Meisterschaftsspiel sein Können. Damit verfügt die Borussia über zwei ausgezeichnete Torhüter, denn Tobias Werres spielte eine insgesamt gute Saison.

Zwei kehren zurück

Ebenfalls zurück in die Mannschaft kehrt Jan-Niklas Schregel, der sein USA-Studium erfolgreich beendet hat. Und ebenfalls zurück zur Borussia kehrt auch Mark Szymczewski, der den Absteiger FC Wegberg-Beeck verlässt. Seine Kollegen wird er wieder treffen, denn Wegberg spielt ab Spätsommer wieder in der Mittelrheinliga.

Vom Lokalrivalen Arnoldsweiler kommt Markus Weber nach Freialdenhoven, vom TSC Euskirchen wurde Vincenz Borgelt verpflichtet. Weber und Borgelt sollen die Abwehr verstärken. Den weitesten Sprung macht Alain N’goua, der von Bergisch Gladbach kommt. Da er jedoch in Bergheim wohnt, verkürzt das die Fahrten erheblich. Eine deutlich kürzere Entfernung müssen Hussein Alawie und Jehia Makki überwinden. Beide wechseln von den Sportfreunden Düren zur Borussia.

(tm)
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