Freialdenhoven: Borussia Freialdenhoven: Meisterschaftspartie schon am Mittwoch

Freialdenhoven: Borussia Freialdenhoven: Meisterschaftspartie schon am Mittwoch

Mit dem Sieg im Kreispokal im Gepäck erwartet Mittwoch Abend um 20 Uhr Borussia Freialdenhoven den SC Brühl zum Meisterschaftsspiel.

Die Partie wurde eigens vom Wochenende vorgezogen, da Freialdenhoven in der ersten Runde des FVM-Pokals den Bezirksligisten Kaller SC erwartet (Sonntag, 15 Uhr).

Die Brühler haben am vergangenen Sonntag auf eigenem Platz gegen Viktoria Arnoldsweiler gewonnen, die Siegtreffer fiel allerdings erst sehr spät. „Brühl stand sehr gut in der Defensive, sehr kompakt“, analysierte Borussen-Coach Winnie Hannes, der das Spiel beobachtet hat. Wichtige Erkenntnis für ihn: „Das Fehlen von Martin Notz merkt man beim SC Brühl deutlich. Die Mannschaft ist nicht mehr die alte durch den Austausch einiger Spieler.“

Das kommt dem Freialdenhovener Trainer entgegen, der seine Mannschaft in dieser Saison stärker offensiv ausgerichtet hat. Bislang allerdings überzeugen die Stürmer nicht durchgehend. Deshalb war das 4:0 im Pokalfinale gegen Viktoria Arnoldsweiler um so wichtiger. „Unsere Stürmertore waren sehr wichtig für das Selbstvertrauen der Spieler.“ Trainer Hannes bescheinigte seiner Mannschaft, dass sie ihre Sache sehr gut gemacht habe. Damit setzte er aber auch die Messlatte für die Begegnung gegen Brühl höher: „Gegen Brühl müssen wir gewinnen.“

Der Trainer räumte allerdings ein, dass Brühl nicht leicht zu besiegen sei. „Letzte Saison haben wir zu Hause gegen Brühl verloren, und das war auch verdient.“ Die Gäste liegen den Borussen nicht sonderlich. Das will Freialdenhoven nun ändern.

Personell entspannt sich die Situation in Freialdenhoven noch nicht bedeutend. Nach wie vor sind Kevin Klinkenberg, Arnold Lutete und Jerome Muckel angeschlagen beziehungsweise verletzt. Daneben ist auch der Einsatz von Okan Dikenli fraglich, der Verteidiger kämpft mit einer Grippeerkrankung. Lichtblicke sind Tobias Fingerle und Tefvik Furucu, die die Mannschaft verstärken können. Ob auch Co-Trainer Michael Kruskopf zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Beim Pokalfinale schnürte der langjährige Mittelfeldspieler seine Fußballschuhe und bewies, dass seine Routine und Übersicht durchaus der Mannschaft helfen können.

(tm)
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