Borussia Freialdenhoven im Achtelfinale

FVM-Pokal : Pflichtsieg mit Erinnerungen

Gegen Germania Eicherscheid hat Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven den Sprung ins Achtelfinale des FVM-Pokals geschafft. Nach frühem Rückstand drehte die Hannes-Elf das Spiel gegen den Bezirksligisten und gewann 3:1.

Gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner tun sich die höherklassig spielenden Vereine gerne mal schwer. Und ein Pokalspiel birgt seine eigenen Gesetze. Diesmal konnte Borussia Freialdenhoven die Begegnung beim SV Germania Eicherscheid allerdings mit 3:1 klar für sich entscheiden. Der Mittelrheinligist zieht damit ins Achtelfinale des FVM-Pokals ein. Voraussichtlicher Termin ist der 23. / 24. November.


Nicht gut ausgespielt


Wie vor drei Jahren taten sich die Borussen jedoch schwer. Trainer Wilfried Hannes schrieb das vor allem dem Rasen zu, der ein schnelles Spiel nahezu unmöglich machte. „Es war wie damals“, erinnerte sich Hannes, „wir haben es einfach nicht gut ausgespielt.“

Der Trainer musste mitansehen, wie die Gastgeber durch Daniel Krott in Führung gingen (9.). Ein Missverständnis zwischen Verteidiger und Torhüter war die Ursache.

Der Ausgleich durch Mark Szymczewski (44.) fiel genau zum richtigen Zeitpunkt. „Das wäre blöd gewesen, mit einem Rückstand in die Kabine zu gehen.“ Denn Hannes wechselte zur Pause Hussain Alawie und erhöhte damit den Druck auf Eicherscheid. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, Kevin Kruth (62.) und Szymczewski (68. FE) brachten die Führung.

Danach konnte Hannes seine Stürmer Kruth und Tkacz beruhigt schonen, Patrick Rubaszewski und Wolfgang Nock waren sehr wohl in der Lage, die Germanen zu beschäftigen, zumal deren Kräfte erwartungsgemäß dann auch nachließen. „Die zweite Halbzeit ging klar an uns“, zog Hannes ein kurzes Resumée.

Ähnlich wie vor drei Jahren musste der SV Eicherscheid wieder den Gästen den Sieg überlassen. Immerhin sorgte der Bezirksligist für eine in der Anfangsphase spannende Begegnung und gab sich bis zum Schluss kämpferisch. Der Pflichtsieg für den Mittelrheinligisten musste sich dieser auch hart erarbeiten.

(tm)