Blitzschachturnier des Schachbezirks Rur-Erft in Linnich

Schachbezirk Rur-Erft : In Linnich wird auf Brettern „geblitzt“

„In Linnich wird geblitzt“, sagt Dirk Göttgens vom Blitzen und meint er damit weder fiese Radarfallen noch launisches Wetter. Denn er ist der Vorsitzende des Schachvereins DIGO Help in Linnich, in dessen Spiellokal die Blitzschachmeisterschaften des Schachbezirks Rur-Erft stattfanden.

Der SC DIGO Help feierte dieses Jahr sein fünfjähriges Bestehen. Beim Blitzschach kommt ein wichtiges Element neben dem Schachbrett dazu – und zwar eine Uhr. Bei dem Fischer-Modus, der auf diesem Turnier gespielt wurde, hat jeder Spieler drei Minuten und zwei Sekunden auf der Uhr und bekommt für jeden Zug zwei Sekunden dazu. Läuft die Uhr ab, hat der Spieler, dessen Uhr 0 anzeigt auf Zeit verloren. In der Theorie würde ein Spiel mit diesen Regeln ewig andauern, solange jeder Spieler weniger als eine Sekunde für seinen Zug benötigt. Ansonsten galten die ganz normalen Schachregeln.

Aufgrund einer relativ niedrigen Teilnehmerzahl, spielten die Kontrahenten doppelrundig, das heißt zwei Mal gegen jeden Gegner.

Drei Vereine kamen letztlich dem Aufruf nach und traten im Linnicher Altersheim an. Sie spielten um die Qualifikation für die Mittelrhein-Ebene. Die Schachclubs SC Ford Düren, Niederembt und der Linnicher Schachclub DIGO Help kämpften um die Teilnahme an der Meisterschaft im Schachbezirk Bonn/Rhein-Sieg. Jürgen Federau konnte seinen Titel Blitzmeister mit 12,5 Punkten souverän verteidigen. Zweiter und Dritter wurden der Neuzugang Marcel Singh vom SC DIGO Help (12 Punkte), sowie Mario Voulon vom SC Ford Düren 72 (10 Punkte), der gleichzeitig das Turnier leitete.

(ikr)
Mehr von Aachener Zeitung