Jülich: Bläser-Quartett überzeugt in der Christuskirche

Jülich: Bläser-Quartett überzeugt in der Christuskirche

Nicht so ganz ernst nehmen sich Klaus Luft (Trompete), Johannes Meures (Posaune), Martin Schädlich (Trompete) und Andreas Trinkaus (Horn), die gemeinsam als Juliacum Brassers in der Jülicher Musikwelt für Aufsehen sorgen.

Dies beweisen ihre humorigen Ansagen während eines Konzertes und auch die Programmauswahl. Sehr ernst aber nehmen sie ihre Musik und deshalb sind ihre Konzerte stets von besonderer Qualität, die zahlreiche Musikfreunde anlockt. Gerade von einer Norwegentournee zurück gekehrt und mit einer frisch gepressten CD im Gepäck nahmen sie einen Konzerttermin wahr, der für sie schon Tradition hat.

Seit Jahren sind sie stets am letzten Donnerstag im September in der Christuskirche in Jülich zu gast. Ein ebenso fester Termin ist ihr Weihnachtskonzert, stets am 23. Dezember in der Saleskirche. Aus ihrer CD stellten sie nun einige Stücke vor. Den ersten Teil ihrer Aufführung widmeten sie ganz der klassischen Bläserliteratur, die meist von Johannes Meures für das Quartett arrangiert wird. So hatte er sich mit Peter Graham einen modernen Komponisten vorgenommen und sein Stück, das er für 24 Bläser komponiert hatte, für vier Bläser umgearbeitet.

Leichte Musik

Drei ungarische Volkslieder und Bachs „Capriccio sopra la lontananza del suo fratello dilettissimo“ folgten. Mit Bagatellen von Gordon Jacob ging es in die Neuzeit und nach Joseph Horovitz Variationen über ein Thema von Niccolo Paganini war die leichtere Musik mit „Die Zirkus-Kapelle“ von Ives angesagt. Zur Sonntagssuite in drei Sätzen hatte Meures „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn“ umarrangiert und den Schlusspunkt unter ein gelungenes Konzert setzten Auszüge aus Andrew Lloyd Webers Musical „Cats“.

(Kr.)
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