Jülich: Bezirksliga: Zwei Mal Rot, und der Sieg wird ein Selbstläufer

Jülich: Bezirksliga: Zwei Mal Rot, und der Sieg wird ein Selbstläufer

Der Auftakt des Bezirksligisten FC Inden/Altdorf gegen die Gäste von Rhenania Richterich endete mit einem 3:0-Heimsieg. Angesichts dieses Ergebnis von einem Standardsieg zu sprechen, wäre allerdings verkehrt.

Im Grund genommen war das Spiel gegen den Landesliga-Absteiger schon ab der 35. Spielminute entschieden. „Denn ab diesem Zeitpunkt spielte die Rhenania nur noch mit neun Mann. Die haben sich selbst geschadet“, sagte nach dem Abpfiff FC-Trainer Gerd Daun nach seinem Einstand. Für ihn war es nach der selbst auferlegten vierjährigen Pause das erste Pflichtspiel, das er „betreuen“ musste.

Es wurde dem Inden/Altdorfer Trainer und seiner Mannschaft leicht gemacht. Schon in der 12. Spielminute sah Richterichs Keeper Kevin Maier nach einer Notbremse gegen Yannik Jacobs Rot, was in der 28. Minute sicherlich mit dazu beitrug, dass Inden/Altdorf durch Mirbach nach Kombination mit Landers mit 1:0 in Führung ging.

Als dann auch noch Ahmet Congar wegen wiederholter Meckerei mit der Matchstrafe (35.) bedacht wurde, war die Partie so zu sagen gelaufen. „Natürlich hatten wir dann leichtes Spiel“, meinte Daun mit Blick auf die Treffer drei und vier, die von Marvin Büttner (60.) sowie Mario Ludwig (84.) erzielt wurden. Apropos Treffer erzielen. Die Gäste hätten in den 90 fairen Minuten nur ein Mal treffen können. In der 74. Minute. „Doch da hat unser Keeper Vahid Spago gezeigt, dass er zu den besten Torhütern der Liga zählt“, lobte Daun den Neuzugang.

Die nächste Pflicht führt den FC 09/21 nun am Sonntag zum TuS Rheinland Dremmen, nach Auffassung vieler Experten einer der Kandidaten auf die Meisterschaft.

(hfs.)