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Bezirksliga: Lich-Steinstraß und Welldorf-Güsten setzen sich durch

Bezirksliga : Lich-Steinstraß und Welldorf-Güsten setzen sich durch

Erneut „schlugen“ die beiden hiesigen Bezirksligisten zu. Wie schon am letzten Spieltag setzten sich Lich-Steinstraß – die Germania gewann mit 3:1 bei den Sportfreunden Düren – und Welldorf-Güsten, dass zu Hause gegen Habbelrath-Grefrath ebenfalls mit 3:1 siegreich blieb, gegen ihre Gegner durch. Beiden steht nun eine englische Woche bevor.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: Natürlich freute sich GW-Trainer Winni Ronig nach dem 3:1-Heimsieg über die Punkte. „Aber, und dies merkte er direkt nach dem Anpfiff an, haben man sich diesen Erfolg teuer erkauft. Denn im Laufe der Partie musste er Markus Neuber, Vladi Löwen und Nico Sieben verletzt auswechseln. Zudem sah Tim Bosma in der 60. Minute nach einer Tätlichkeit die rote Karte.

Dies alles schmälerte die Freude über den dritten Sieg in Folge. Direkt die erste Chance führte zum 1:0 durch Thilo Tornow. „Enrico Kos wir außen schön freigespielt, der flankt in den Fünfer, wo Thilo am Pfosten steht und den Ball reinschiebt“, erlebte Ronig die Szene. Auch der zweite Treffer (40., Mo Makki) resultierte nach einem schnellen Spielzug. „Bis dahin hatte unser Gast keine einzige Chance“, stellte der GW-Übungsleiter fest.

Der nach dem 1:2 (65.) nur eine knappe Viertelstunde „zittern“ musste. Denn mit dem 3:1, erneut durch durch Mo , war die Partie entschieden. Jetzt muss Welldorf-Güsten am Donnerstagabend (20 Uhr) zu Hause die Nachholpartie gegen Weilerswist bestreiten.

Germania Lich-steinstraß: „Dieser 3:1-Erfolg geht vollkommen in Ordnung. Meine Jungs haben die richtige Einstellung gezeigt, haben ihre bisherigen Leistungen abrufen können. Es läuft sehr gut“, freute sich Trainer Daniel Schmitz über den vierten Sieg in Folg. Dass dieser ausgerechnet beim Tabellenführer erzielt wurde, machte die drei Punkte um so wertvoller. „Wir haben in der Vorbereitung hart gearbeitet. Dies macht sich jetzt bezahlt“, sah Schmitz einer der Gründe, warum die Germania im Moment so gut drauf ist.

Wehmutstropfen in dem Spiel war die Verletzung von Alexander Müllenberg, der mit einer gebrochenen Nase ins Krankenhaus kam. Dass die 3:0-Führung bis zur 72. Minute verdient war, dies freute den mitgereisten Anhang besonders. Dies erkannte auch Trainer Faton Popova an. Dessen Lob in Richtung Germania auch dadurch nicht geringer wurde, weil man in der 80. Minute den Ehrentreffer erzielte.

(hfs.)