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Lich-Steinstraß: Bezirksliga: Germania Lich-Steinstraß aus dem Tritt

Lich-Steinstraß : Bezirksliga: Germania Lich-Steinstraß aus dem Tritt

Die dreiwöchige Saisonpause steckte Germania Lich-Steinstraß offenar in den Knochen. Am zwölften Spieltag in der Bezirksliga musste die Mannschaft dem angereisten SC Alemannia Straß Tribut zollen und verlor nicht unverdient 2:4.

„Uns hat die Pause nicht gut getan“, zog Germanen-Trainer Jasko Coralic Bilanz. Er haderte aber auch mit der Einsatzbereitschaft seiner Verteidiger und dem Schiedsrichter. Dessen zweifelhafter Pfiff in der 34. Minute führte zum Ausgleich für Straß, den Marco Weinhold mit einem schönen Freistoß aus 30 Metern besorgte. Zuvor war Lich-Steinstraß nach einem Pass durch Moritz Kraus auf dem linken Flügel und dem Abschluss durch Felix Keppel in Führung gegangen (13.).

„In der ersten Halbzeit besaß Lich-Steinstraß Vorteile“, gab Gäste Trainer Dirk Krischer hinterher zu. Aber voller Stolz sagte er auch: „Zweimal einen Rückstand aufzuholen, war schon eine ganz besondere Leistung. Wir haben nicht die Spieler, die die Germania hat, aber wir haben heute das durch Kampf und Einsatz ausgeglichen.“ Und Krischer gestand auch, dass seine Mannschaft von dem Elfmeterpfiff des Unparteiischen profitiert hatte. Dieser Pfiff führte zum zweiten Mal zum Ausgleich durch Tim Weigand (56.), nachdem nach dem Wechsel Keppel nach guter Vorarbeit von Kraus erneut die Gastgeber die Seinen in Führung gebracht hatte (50.).

Allerdings versäumte es Lich-Steinstraß, aus den Chancen auch Zählbares zu machen. Wobei Markus Neuber bei einem Freistoß von der linken Seite Pech hatte, als der Ball nur auf das hintere Toreck prallte (60.). Denn die Alemannen hatten Morgenluft gewittert und mehr und mehr die Führung auf dem Platz übernommen. Beim 3:2 durch Michael Krzemniecki half vielleicht ein klein wenig das Glück, aber das muss man halt auch suchen. Spätestens der vierte Treffer durch Kai Mucha drückte das Selbstvertrauen aus, dass Straß an diesem Abend mitbrachte und das auf der Gegenseite der Germania fehlte.

(tm)