Aldenhoven: Berufserfahrungen aus erster Hand im Erzählcafé

Aldenhoven: Berufserfahrungen aus erster Hand im Erzählcafé

Fest im Programm ist in der Käthe-Kollwitz-Realschule in Aldenhoven die Hilfe bei der Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler schon ab dem 8. Schuljahr. Dabei versucht man, immer wieder neue Wege zu gehen.

Das neueste Experiment, mit dem Fachlehrerin Martina Herten aufwartete, war der Erfahrungsaustausch in Form eines „Erzählcafés”. Die jetzigen „Neuner”, die bereits ihren Kompetenzcheck absolviert haben und auch in einem dem Wunsch entsprechenden Betriebspraktikum waren, waren dazu angehalten worden, ihre Erfahrungen in ihrem „Berufsschnupperkurs” an die jetzigen „Achter” weiterzugeben.

Kleine Arbeitskreise

Außerdem war es Martina Herten gelungen, einige der bereits im Beruf stehenden Realschulabsolventen für diese wichtigen Informationen zu gewinnen. Jeweils 20 Minuten stellten sich die älteren und ehemaligen Schüler gruppenweise den vielen Fragen.

Die Fachlehrerin hatte für viele der Wunschberufe kleine Arbeitskreise gebildet, in denen jeder seine Fragen anbringen konnte. Trotz der Vielfalt der Wunschberufe konnten alle am Erfahrungsschatz der anderen teilhaben.

Um den Schülern die Berufsorientierung noch weiter zu erleichtern, stellten sich am Samstagnachmittag einige im Beruf stehende Väter und Mütter den Fragen. Unter anderem mit Polizisten, Unternehmern, Versicherungskaufleuten oder Kindergartenleiterinnen hatte man die „geballte” Kompetenz vor Ort, um den Jugendlichen die künftige Berufswahl zu erleichtern.

„Das sind erst einige Bausteine, andere werden folgen. Alle haben das Ziel, der Jugend bei der Berufswahl behilflich zu sein”, so Martina Herten, die ihr Experiment als gelungen betrachtet.

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