Jülich: Bei einem Aktionstag dem Plastik den Kampf angesagt

Jülich: Bei einem Aktionstag dem Plastik den Kampf angesagt

Die Grünen haben sich während des Stadtfestes gegen Plastik eingesetzt. Als Anlass nahmen die Jülicher Parteivertreter den Tag der Umwelt und den Tag des Meeres in der vergangenen Woche.

„Viel Plastikmüll landet im Meer. Tiere wie Schildkröten oder Wale fressen den Müll und sterben daran“, sagte Sebastian Steininger, Ortssprecher der Grünen Jülich, und weiter: „Plastik, das sich zersetzt hat, wird zu mikroskopisch kleinen Plastikteilchen. Wenn Fische es fressen, ist am Ende der Mensch betroffen, wenn das Meerestier dann schließlich auf dem Teller landet.“

Um dem Konsum von Plastiktüten entgegenzuwirken, gaben die Grünen an Passanten für zehn Kunststoffbeutel eine Stofftüte heraus. Auf diesen ist in Großbuchstaben „Plastic is a Killer“ zu lesen. Die Aktion wurde von Klaus H. angenommen, der dazu sagte: „Wir sind gegen Plastik und versuchen, diesen zu vermeiden.“ Manchmal, wenn Läden die selbst mitgebrachten Tüten nicht akzeptieren, gehe es aber nicht anders.

Wertvolle Erden gesammelt

Darüber hinaus sammelte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Stand der Grünen in einem Pappkarton alte Handys. „Der BUND recycelt die Handys fachgerecht. Dabei werden die wertvollen Erden gesammelt und zu Spendenzwecken verkauft“, so Steininger.

Das nächste Projekt, an dem die Grünen teilnehmen, ist eine Fahrradtour innerhalb des „Stadtradelns“. Die Fahrradtour findet am Samstag, 30. Juni, statt. Die Strecke ist rund 25 Kilometer lang und soll ungefähr drei Stunden befahren werden. Startpunkt ist um 10 Uhr der Kulturbahnhof, wo die Tour auch enden soll. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings wird um eine Anmeldung unter Telefon 02461/55585 oder gruene-juelich@gmx.de gebeten.

Die Stadt Jülich nimmt von Montag, 10. Juni, bis Samstag, 30. Juni, am Projekt „Stadtradeln“ teil. Dabei ist „Stadtradeln“ eine Kampagne des Klima-Bündnisses, welche das Weltklima mit dem Einsparen von Abgasen schützen soll.

(mio)
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