Linnich: Bedenken zum Kanal- und Straßenausbau

Linnich: Bedenken zum Kanal- und Straßenausbau

Es knirscht etwas im Getriebe bei der Umsetzung des Baugebietes Wiemersberg in Körrenzig.

Vorstellen durfte der Vertreter de NRW.Urban GmbH die Pläne zur Entwässerung des Baugebietes und zum späteren Straßenausbau zwar, für gut befunden wurden sie weder vom Werks-, noch vom Bau- und Umweltausschuss. Da in dem Baugebiet mit seiner Hanglage das Versickern, Verrieseln wie auch ein Ableiten des Regenwasser in einen Gewässer nicht möglich ist, muss das Oberflächenwasser durch die Kanalisation geleitet werden. Die Planer hatten vorgesehen, das Baugebiet an das Mischwasser-Kanalsystem der Kutschstraße anzuschließen.

Das rief unmittelbar eine Nachfrage auf den Plan. Wieso denn nicht der Anschluss an den Kanal in der Hauptstraße gewählt werde, wollte Hans-Friedrich Oetjen wissen, und ob denn die Planung mit dem Generalentwässerungsplan des Ingenieurbüros Gietmann abgestimmt sei. Volker Tissen (CDU) machte in diesem Zusammenhang Bedenken geltend, ob die unterhalb des Baugebiets liegende Kutschstraße möglicherweise ein Problem mit dem Oberflächenwasser aus dem Wiemersberg bekäme. So ohne Weiteres, war der allgemeine Tenor, werde man den Vorstellung des 580.000 Euro teueren Vorhabens nicht gutheißen.

Gleiches galt auch für den Straßenausbau. Da äußerte Manfred Neukirchen (SPD) Bedenken an der Tragkraft des Pflasteraufbaus mit 8e-Betonsteinen. Da müsse 10er-Stein eingesetzt werden. Der Projektentwickler wird seine Pläne nochmals intensiv mit der Verwaltung abstimmen müssen.

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