Linnich: Bau der Mühlenteichbrücke steht in Linnich vor der Tür

Linnich: Bau der Mühlenteichbrücke steht in Linnich vor der Tür

Eine Reihe positiver Nachrichten nahmen die Mitglieder des Linnicher Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am Dienstag von der Besichtigung der Baustelle an der Rurstraße mit, wo der erste Bauabschnitt der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) nahezu vollendet ist.

Was noch fehlt, sind die neue Mühlenteichbrücke und deren direktes Umfeld. „Alle Vorarbeiten sind gemacht, die Fertigteile der Brücke sollen kommende Woche kommen und werden dann eingebaut“, berichtete Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker über den weiteren Verlauf der Arbeiten, der für kommende Woche auch den Einsatz von schwerem Gerät erfordert, wenn die tonnenschweren Fertigteile der Brücke per Tieflader geliefert und mit einem großen Kran passgenau auf die zwischenzeitlich aufgebauten Widerlager gehievt werden.

Während dieser Arbeiten werde die Behelfs-Fußgängerbrücke in Höhe Glasmalerei-Museum zeitweise nicht zur Verfügung stehen, kündigte die Bürgermeisterin an. Der genaue Zeitpunkt könne aber erst kurzfristig bekannt gegeben werden.

Wenn die Mühlenteichbrücke erst einmal steht, erfolgt der Anschluss der diversen Versorgungsleitungen, die in den Fertigteilen enthalten sind. Zudem könnten erst dann die Pflasterungen an die Brücke herangearbeitet werden. Zudem erhalte die Rurstraße erst nach Abzug von Kran und Tieflader ihre feinere Deckschicht aus Asphalt. Weiterhin werden noch fehlende Laternen montiert, die über Smart-Module verfügen und damit beispielsweise WLAN zur Verfügung stellen.

Bei der Angabe von Terminen und Zeitplänen ist Schunck-Zenker aus leidvollen Erfahrungen im IHK-Verlauf inzwischen vorsichtig geworden: „Es kommt immer anders, als wir denken“, lautet ihre Erkenntnis. So ist sie überzeugt, dass die laufenden Maßnahmen noch bis ins kommende Jahr reichen werden.

Parallel zu den Vorarbeiten für den Brückenbau ist mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen worden, wobei zunächst die Hausanschlüsse auf der Agenda standen. „Ein sehr komplexes Thema“, bemerkt die Bürgermeisterin dazu vielsagend, denn einzelne Anschlüsse lägen sehr tief oder seien teilweise sogar zerstört. Verkehrlich habe die Öffnung des Kreisels sehr geholfen, auch wenn weiterhin die Ampelanlagen im Betrieb sind. Zudem verirrten sich weiterhin Lkw in der City.

(ahw)