Jülich: Bandcontest: Jülicher Band „Suburbian Rex“ erreicht die letzte Runde

Jülich: Bandcontest: Jülicher Band „Suburbian Rex“ erreicht die letzte Runde

Noch immer völlig aus dem Häuschen steht Ivo Althaus vor dem Kulturbahnhof. Die Freude, dass er mit seiner Band „Suburbian Rex“ bei dem größten Bandcontest in NRW und Rheinland-Pfalz im Halbfinale den zweiten Platz belegt hat, steht ihm noch deutlich ins Gesicht geschrieben. Entsprechend begeistert berichtet er, wie die Gruppe den Abend in der Bonner Harmonie erlebt hat.

„Es war einfach nur toll“, sagte Ivo Althaus, der als Bassist mit Sänger und Gitarrist Anton Fatjanov und Schlagzeuger Julian Heck das Trio „Suburbian Rex“ bildet.

Anreise mit Hindernissen

Doch die Anreise zur Bonner Harmonie, in der der Wettbewerb stattfand, sei gar nicht so einfach gewesen. „Wir mussten bei strömenden Regen zusammenpacken und sind wegen der völlig überfüllten Autobahn beinahe zu spät angekommen. Doch unsere Fans traf es wohl noch schlimmer“, schilderte Bassist Althaus die Anreise. Denn den Bus, den „Suburbian Rex“ für ihre Fans organisiert hatte, war durch eine Panne nicht einsatzbereit. Schließlich konnte dennoch Ersatz gefunden werden und ein Spielerbus des Fußballvereins Alemannia Aachen holte die durch den Regen durchnässten Fans und Freunde von „Suburbian Rex“ ab.

Allerdings durfte das Freibier, welches von den Musikern für die Busreise organisiert worden war, während der Fahrt in dem neuen Bus nicht konsumiert werden. „Die 60 Liter Bier waren aber nach der Ankunft schnell vernichtet und die Stimmung war schnell wieder perfekt“, sagte Ivo Althaus zu der verspäteten Ankunft der Fans, grinste und führte fort: „Der Laden war brechend voll. Wir haben uns dann für die Vorbereitung unseres Auftritts zurückgezogen.“

Ritual zum Wachwerden

Neben der Vorbereitung der Instrumente gehört bei „Suburbian Rex“ auch das Backpfeifen-Ritual dazu. „Wir werden vor den Auftritten durch die Aufregung irgendwie müde. Mit den gegenseitigen Schlägen machen wir uns dann wieder wach.“

Dann schließlich das Highlight für die Band und angereisten Fans: Der Auftritt von „Suburbian Rex“. Da die Gruppe im Vorverkauf mit einer Zahl von 140 im Vergleich zu den anderen Bands die mit Abstand meisten Karten verkauft hatte, durfte sich die Gruppe ihre Spielzeit aussuchen. Dementsprechend spielte „Suburbian Rex“ als fünfte und vorletzte Gruppe des Abends. Besonders der von der Gruppe gespielte Song „Last Gang in Town“ sei von den Fans als „Livekracher“ gefeiert worden, so der Bassist. Zum ersten Mal an diesem Abend dabei war der brandneue und noch nicht aufgenommene Song „Clockwork Universe“.

Auch die Fans hatten anscheinend ihren Spaß, denn Ivo Althaus beschreibt die Moshpits, Walls of Death des Publikums und einen verbotenerweise durchgeführten Stage Dive eines nicht mehr ganz so nüchternen Fans während des Konzerts der Rock-Gruppe.

Platz zwei

Dazu zog Ivo Althaus das Fazit: „Es war so gut, dass man das gar nicht in Worte fassen kann.“

Für dieses Spektakel wurde die Gruppe belohnt. Denn mit 27,92 Prozent der Zuschauerstimmen und einer Wertung der Jury von 15,93 Prozent erreichte „Suburbian Rex“ die Gesamtprozentzahl von 21,93 Prozent. Damit belegten die Musiker nach „Zufällig hier“, welche 22,27 Prozent erreichten, den zweiten Platz. Damit steht „Suburbian Rex“ im Finale des Bandwettbewerbs.

Das findet am 3. Dezember statt. Auch dieses Mal überlegt die Band, wieder einen Bus für die Jülicher Fans zu organisieren.