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Zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Ausstellung ist im Jülicher Straßenraum erlebbar

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten : Ausstellung ist im Jülicher Straßenraum erlebbar

Mit einem neuen Internetauftritt präsentiert sich der Förderverein Festung Zitadelle Jülich. Auch Gäste von außerhalb sollen sich ein Bild von der historischen Festungsstadt machen können.

Schon mit der Adresse seiner neuen Internetseite www.festungsstadt-juelich.de drückt der Förderverein aus, was ihm wichtig ist: die Festungsstadt Jülich, wie sie sich in dem Dreiklang aus Stadtfestung, Zitadelle und Brückenkopf präsentiert, und die Frage, wie Jülicher mit diesem Erbe der renaissancezeitlichen Idealstadtanlage umgehen sollten.

Aber auch Gäste von außerhalb sollen sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von der historischen Festungsstadt machen können. Dafür finden sie zahlreiche Fotos der verschiedenen Jülicher Sehenswürdigkeiten aus den unterschiedlichen Perspektiven.

Eine kurze Baugeschichte der Festungsstadt führt die Gäste durch die verschiedenen Epochen, die Jülich geprägt haben – von den Römern bis zum Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte dahinter und die prägenden Bauten dieser Zeitschnitte werden mit wenigen Worten fachkundig erläutert. Dieser Teil der Internetseite soll sukzessive weiter ausgebaut werden bis hin zu einem kleinen virtuellen Stadtführer.

Auch die Arbeit des Fördervereins bleibt nicht von der Corona-Krise verschont, doch kann sich hier die neue Internetseite bewähren. Hatte man mit der bis Freitag, 8. Mai, verlängerten Ausstellung „ÜberLeben in Jülich“ viel Anklang bei der Jülicher Bevölkerung gefunden, können nun wegen der Kontaktsperre keine Führungen mehr angeboten werden.

Doch glücklicherweise findet die Ausstellung nicht in geschlossen Räumlichkeiten statt, sondern im Jülicher Straßenraum, wodurch sie für alle Interessierten weiterhin zugänglich bleibt. Dazu bietet die Internetseite verschiedene Führungsalternativen; per Smartphone vor Ort oder daheim virtuell am Computer bekommen die Interessierten Erläuterungen zu den ausgestellten Bildern. Auch die Audio-Dokumente einer Zeitzeugin der Zerstörung Jülichs am 16. November 1944 sind nachzuhören.

Auf der Seite „Kunst & Geschichte“ präsentiert der Förderverein als Mitglied im Initiativkreis „Neue Kunst im öffentlichen Raum“ das Gemeinschaftsprojekt „Wege zu Geschichte und Forschung“. Mittels großformatiger Skulpturen soll zu diesen beiden für die Stadt Jülich prägenden Themen ein neuer Kommunikationsweg mit den Bürgerinnen und Bürgern eröffnet werden. Der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und der Kunstverein Jülich e.V. sind Partner dieser Initiative.

Sukzessive wird der schon umfangreiche Internetauftritt des Fördervereins ergänzt.