Jülich: Aufschub für Drogenberatung und Frauen helfen Frauen

Jülich: Aufschub für Drogenberatung und Frauen helfen Frauen

Die beiden von der Mittelstreichung und Schließung bedrohten sozialen Anlaufstellen in Jülich bekommen ein Jahr Aufschub: Sowohl die Drogenberatung als auch der Verein Frauen helfen Frauen erhalten in 2014 Geld von der Stadt, wenn es nicht gelingen sollte, „Drittmittel“ in entsprechender Höhe aufzutreiben.

Vorausgegangen war ein letzter Vorstoß von SPD-Fraktionschef Harald Garding unmittelbar vor der Etatverabschiedung am Donnerstag, dem der Stadtrat einstimmig folgte.

Unter der Voraussetzung einer Gegenfinanzierung über Spenden oder Gelder Dritter hat die Stadtverwaltung den Zuschuss wieder in den Haushalt eingestellt. Nach 2014 und langfristig möchte die Stadt Jülich allerdings eine Finanzierung über den Kreis Düren erreichen — und zwar sowohl von Drogenberatung als auch von Frauen helfen Frauen.

Einen Haken hat die jetzt gefundene Lösung noch: Sie wird erst rechtswirksam, wenn der Kreis Düren den Jülicher Doppelhaushalt 2013/2014 genehmigt.

(-vpu-)
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