Jülich: Aufs Handy geschaut: Auffahrunfall mit 1,56 Promille verursacht

Jülich : Aufs Handy geschaut: Auffahrunfall mit 1,56 Promille verursacht

Ein Autofahrer aus Jülich hat am späten Dienstagabend einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem drei weitere Fahrzeuge beschädigt wurden. Die Begründung für das Unfallgeschehen war wenig überzeugend.

Der 40-Jährige fuhr gegen 23.30 Uhr mit seinem Pkw auf der Brunnenstraße aus Richtung Lich-Steinstraß kommend nach rechts in die Römerstraße ab. Nur wenige Meter nach dem Abbiegen lenkte er sein Auto nach rechts gegen einen geparkten Klein-Lastwagen.

Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen davor stehenden Pkw geschoben, der wiederrum gegen ein hiervor abgestelltes Auto prallte. Dieses Fahrzeug wurde dadurch auf die Straße geschoben.

Polizeibeamte, die zufällig an der Unfallstelle vorbeifuhren, fielen bei dem Verursacher deutliche, alkoholbedingte Ausfallerscheinungen auf: Der 40-Jährige lallte, schwankte und musste sich immer wieder abstützen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,56 Promille, der Jülicher wurde für eine Blutprobe zur Polizeiwache gebracht. Bei der Befragung gab der Mann an, dass der Unfall geschehen sei, weil er sein Handy während der Fahrt benutzt habe.

Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und er bekam eine Anzeige wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung mit anschließenden Verkehrsunfall. Der Sachschaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt.

(red/pol)