Ahaus/Jülich: Atomkraftgegner erwarten Umdenken von Röttgen

Ahaus/Jülich: Atomkraftgegner erwarten Umdenken von Röttgen

Der Zeitpunkt des geplanten Castor-Transports vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus ist noch völlig unklar.

„Wir erwarten, dass der Transport angesichts des wachsenden politischen Drucks gar nicht erst stattfindet”, sagte Matthias Eickhoff von der Initiative „Sofortiger Atomausstieg” in Münster am Freitag. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) müsse zur Kenntnis nehmen, dass selbst die CDU in Ahaus gegen den Transport sei.

Die Atomkraftgegner hatten Proteste gegen den Transport von 300.000 hoch radioaktiven Brennelementekugeln angekündigt. Die rot-grüne Landesregierung lehnt die Pläne des Bundes ab, den Atommüll aus dem Ex-Reaktor Jülich in Ahaus zwischenzulagern.

Bisher liegen beim Land NRW keine Informationen über Transporttermine vor. Zuständig für die Genehmigung ist das Bundesamt für Strahlenschutz.

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