Gedenk-Turnier: Amicitia ist Sieger beim Walfried-Börsch-Cup

Gedenk-Turnier : Amicitia ist Sieger beim Walfried-Börsch-Cup

 Im Jahr 2000 starb der Initiator der Herren-Hallenturniere des SC Stetternich 08, die ihren Anfang in den frühen Achtziger Jahren nahmen. Zu Walfried Börschs Gedenken spielten in der Großsporthalle des Schulzentrums Jülich zum 17. Male Herrenmannschaften um den Wanderpokal und die Preisgelder.

Dieses Mal traten zehn Herrenmannschaften zum sportlichen Wettbewerb an. Die durchweg fairen Turnierspiele wurden von den Schiedsrichtern Stephane Kamtcheu und Johannes Neuss problemlos geleitet. Der Ausrichter konnte sich über einen sehr guten Zuschauerzuspruch freuen, der in dieser Größenordnung die letzten Jahre nicht erreicht werden konnte.

Im ersten Turnierspiel ließ C-Ligist Germania Kirchberg bereits aufhorchen und kam zu einem hohen 4:0-Erfolg über Salingia Barmen. Die Kirchberger legten damit den Grundstück zur Qualifikation für das Halbfinale, indem sie dem FC 06 Rurdorf in der Vorrunde ein 2:2 abtrotzten und dann aufgrund des besseren Torverhältnisses Gruppenzweiter vor dem FC werden konnen. Amicitia Schleiden beendete die Gruppe A mit vier Vorrundensiegen ohne jedes Gegentor unangefochten als Erster. Der SV Rödingen-Höllen mit nur einem Sieg und Barmen ohne jeden Punkt hatten mit den Spitzenplätzen in der Gruppe nichts zu tun.

In der Gruppe B war Cupverteidiger Hambacher SV vor dem letzten Gruppenspiel gegen den SSV Körrenzig nach drei Siegen schon qualifiziert und belegte trotz der 1:3-Niederlage den ersten Rang vor der punktgleichen Viktoria aus Koslar, die ebenfalls drei ihrer vier Vorrundenspiele gewann. Der SSV Körrenzig hatte seine Chancen durch eine 3:4-Niederlage gegen den SV Jülich 1912 bereits zuvor verspielt. Die SG Broich/Tetz komplettierte das Starterfeld, kam aber wie auch Jülich 12 nur auf einen Sieg.

Im ersten Halbfinale zeigten Amicitia Schleiden und Viktoria Koslar ein ausgeglichenes Spiel, welches die Amicitia durch ein goldenes Tor mit 1:0 gewann. Im zweiten Halbfinale schaffte Germania Kirchberg es, den A-Ligisten Hambacher SV zu eliminieren. Die 1:0-Führung der Kirchberger konnte der HSV noch mal ausgleichen, ließ aber in der Folge zu viele gute Gelegenheiten ungenutzt, so dass im entscheidenden Sieben-Meterschießen dann doch der C-Ligist Kirchberg mit 4:3 ins Endspiel einziehen konnte.

Im kleinen Finale zeigte sich der HSV vom Halbfinalschock gut erholt und sicherte sich mit einem 4:0 den dritten Turnierrang vor Viktoria Koslar. Im Finale holte Germania Kirchberg noch mal alles aus sich raus und konnte das Spiel auch lange offen halten. Zwei Treffer gelangen der Germania gegen die bis dahin gegentorfreien Schleidener. Die Amicitia konnte aber in der drittletzten Minute das wichtige 3:2 erzielen und recht kurz darauf noch nachlegen. Nun mussten die Kirchberger gänzlich aufmachen und fingen sich noch zwei Kontertore zum 6:2-Endstand für Amicitia Schleiden.

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