Aldenhoven: Alte Moschee Aldenhoven öffnet letztmals Türen

Aldenhoven: Alte Moschee Aldenhoven öffnet letztmals Türen

Wohl zum letzten Mal hatte sich die Gemeinde des Türkisch-Islamischen Kulturvereins Aldenhoven beim „Tag der offenen Tür“ mit vielen Gästen im alten Moscheegelände an der Gartenstraße zusammengefunden.

Zu diesem Fest mit den Köstlichkeiten der türkischen Küche, Fisch- und Fleischgerichten vom Grill, einer reichhaltigen Kuchentheke, Verkaufsständen und Kinder-Bimmelbahn hatten sich an beiden Tagen viele Besucher aus der Gemeinde Aldenhoven und von befreundeten Vereinen eingefunden.

Dabei wurden die Gäste auch zum Kennenlernen der islamischen Kultur und der religiösen Gebetszeiten in der Moschee eingeladen. Mehrmals hatte auch Imam Muhammet Ali Yener zu den festgesetzten Zeiten zum Gebet aufgerufen.

Im Ausblick auf das Jahr 2017 richtete sich der Blick auch auf die großen Pläne mit dem Neubau einer Moschee, deren Realisierung in nächster Zeit aufgenommen wird.

Wie Vorsitzender Rahmi Demirtas mitteilte, sei bereits von der Gemeinde Aldenhoven eine Baugenehmigung und die Zusage für die Abbrucharbeiten der alten Gebäude schriftlich erteilt worden. Es fehle lediglich noch eine Genehmigung vom Kreis-Bauamt Düren. Auch zur Vergabe der Abbrucharbeiten mit der Herrichtung des Baugeländes könnten bald entsprechende Aufträge erteilt werden.

Die Aldenhovener Islamische Gemeinde wurde bereits 1979 als Kulturverein gegründet. Mit dem Ankauf des Geländes an der Gartenstraße wurde dann am Standort einer ehemaligen Großwerkstatt die Moschee mit den Gemeinschaftsräumen und Büro eingerichtet.

18 Meter hohes Minarett

Der Neubau mit dem Blickfang des großen Moschee-Komplexes und breiter Außentreppe sowie einem 18 Meter hohen Minarett wird in seiner Gesamtkonzeption nach Mekka ausgerichtet. Der vielseitige Gebäudekomplex bietet neben der Moschee Räume für soziale Zwecke, für Jugendliche und Senioren sowie multifunktionale Kellerräume.

(zts)
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