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Gefahr unter dem Klettergerüst: Zwölf Messer auf Aldenhovener Spielplatz vergraben

Gefahr unter dem Klettergerüst : Zwölf Messer auf Aldenhovener Spielplatz vergraben

Zwölf eingegrabene Messer, deren Spitzen nach oben zeigten, hat die Dürener Polizei auf einem Spielplatz in Aldenhoven gefunden. Das sie dort plaziert wurden, um spielende Kinder zu verletzen, ist laut Polizei anzunehmen.

Am Sonntag wurden auf einem Spielplatz in Aldenhoven-Siersdorf mehrere Messer gefunden, die mit der Spitze nach oben in den Sand eingegraben waren. Das sich die Klingen unterhalb eines Klettergerüsts befanden, von dem jederzeit Kinder hätten springen können, macht die Tat besonders auffällig. Ein Sprecher der Dürener Polizei gab an, das aus diesem Grund auch ein Ermittlungsverfahren eröffnet worden sei.

Am Mittag meldete sich ein Zeuge bei der Polizei und gab an, auf einem Spielplatz an der Albert-Schweitzer-Straße in Siersdorf mehrere Messer gefunden zu haben, deren Spitzen auf die Sandoberfläche ausgerichtet waren. Der Zeuge hatte einige aus dem Boden herausschauende Klingen entdecken können.

Die Polizei stellte vor Ort ein ganze zwölf Messer sicher und durchsuchte, gemeinsam mit Mitarbeitern des zuständigen Ordnungsamtes, den Spielplatz auf weitere Gegenstände, die Kinder verletzen könnten.

Bürgermeister Ralf Claßen war bei dem Einsatz ebenfalls anwesend. Auf Facebook setzte er ein Posting ab, in dem er über einen böswilligen und vorsätzlichen Hintergrund des Vorfalls spekulierte. Diesbezüglich äußerte sich die Polizei nicht.

Die Beamten verständigten auch den zuständigen Bauhof. Dieser wird sicherstellen, dass der gesamte Sand auf dem Gelände noch einmal gründlich gekehrt und gesiebt wird, um weitere Gefahrenquellen auszuschließen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der 02421/949-6425 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

(red/pol)