Radaktionstag: 34 Kilometer durch die Region

Radaktionstag : 34 Kilometer durch die Region

Mehr als 300 Fahrradfahrer aus dem Kreis Düren steigen am Rad-Aktionstag in den Sattel. Die Verantwortlichen sind mit der gute Resonanz trotz des eher schlechten Wetters zufrieden.

Der verregnete Sonntagmorgen lud hauptsächlich zu einer Sache ein: zu Hause bleiben, entspannen und den Tag im Trockenen zu verbringen. Etwas mehr als 300 Fahrradfahrer aus dem Kreis Düren sahen das allerdings ganz anders. Sie trafen sich bereits zum elften Mal zum Rad-Aktionstag, einer gemeinsamen Fahrradtour durch die Region. Jedes Jahr findet sie an einem anderen Ort statt, dieses Mal war Start- und Endpunkt der Römerpark in Aldenhoven.

Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten Kreis Dürenn: aus den umliegenden Dörfern genauso wie wie beispielsweise aus Nörvenich und aus der Eifel. So radelten Kinder, Erwachsene und Senioren begeistert mit, sogar der ein oder andere Hund fand im Fahrradanhänger Platz und genoss den Fahrtwind. Auch einige Jugendliche waren dabei, um etwas mit der Familie zu unternehmen. Unter den Teilnehmern waren zudem viele Paare und Freundesgruppen, die regelmäßig bei Touren wie dem Rad-Aktionstag mitmachen und jedes Jahr wiederkehren.

Bei der Aktion wurden 60 Helfer benötigt, darunter Guides, Polizisten und Mitarbeiter vom Malteser HIlfsdienst. Es sei ein hoher logistischer Aufwand, erklärte Mitveranstalter Michael Reichert. Denn nicht nur die Helfer müssten zur Stelle sein, sondern die gesamte Strecke für die Dauer der Tour abgesperrt werden.

34 Kilometer war die abwechslungsreiche Fahrradtour lang, dabei wurde im Linnicher Stadtteil Ederen eine Pause eingelegt. „Wir möchten auch zeigen, dass man mittlerweile in der Region gut Fahrradf ahren kann!“, betonte der Landrat des Kreises Düren Wolfang Spelthahn (CDU) und wies dabei auch auf den geplanten Ruruferradweg und die Schnellstrecke zwischen Düren und Jülich hin. Er zeigte sich sehr zufrieden über die hohen Teilnehmerzahlen. Die waren zwar im Vergleich zum vergangenen Jahr gesunken, angesichts des Wetters jedoch beachtlich. „Das ist ein ermutigendes Signal für uns“, betonte Spelthahn.

Immer mehr steht der Rad-Aktionstag jedoch auch für ein größeres Thema: den Klimaschutz. Viele Teilnehmer fanden es besonders deswegen auch sehr wichtig, zu kommen und als Gruppe auf andere Fortbewegungsmöglichkeiten als das Auto aufmerksam zu machen. Und das eben nicht nur, wenn es angenehm sei, sondern auch an Tagen wie dem vergangenen Sonntag. Wie ein Fahrradfahrer betonte: „Klimaschutz geht bei jedem Wetter.“

Mehr von Aachener Zeitung