Jülich: Aktionstag im Weltladen: Weine aus dem fairem Handel

Jülich: Aktionstag im Weltladen: Weine aus dem fairem Handel

Unter dem Motto „Fairer Handel. Faire Chancen für alle.“ machen bundesweit Weltläden, Aktionsgruppen, Schulen, kirchliche Initiativen, Supermärkte, Gastronomiebetriebe und viele weitere Akteure mit mehr als 2000 informativen, kulturellen und kulinarischen Veranstaltungen deutlich, dass der Faire Handel allen Generationen etwas zu bieten hat — sowohl im Norden als auch im Süden. Auch Jülich ist mit einer Aktion bei der Fairen Woche dabei.

Am Samstag, 21. September, bietet der Jülicher Weltladen, Marktstraße / Ecke Große Rurstraße, von 10 bis 14 Uhr neben Kaffee, Gebäck und Schokolade insbesondere prämierte Weine zur Verkostung an.

Die Ehrenamtler stellen auch die Herbstaktion „Fair+Sammelpunkte“ des Handelsunternehmens gepa vor: Diese Punkte finden sich auf Produkten, die unter den Top 10 der gepa sind. Verbraucher können sie sammeln, auf Teilnahmekarten aufkleben und einschicken.

Damit nehmen sie an monatlichen Verlosungen von Warenkörben und einer großen Verlosung Ende Februar 2014 teil, deren Hauptgewinn eine Ferienwohnung für eine Woche auf einem Hof im Berchtesgadener Land bei den Bauern ist, von denen die gepa die faire Bio-Milch bezieht.

Die diesjährige Faire Woche betont die positiven Wirkungen des Fairen Handels sowohl für die Produzenten von Kaffee, Tee und Handwerksartikeln als auch für die Verbraucher im Norden. Denn der Faire Handel bietet hochwertige Produkte und die Chance, durch bewussten Konsum zu mehr Gerechtigkeit im Welthandel beizutragen. Über alle Generationen hinweg unterstützt eine zunehmende Zahl in Deutschland den Fairen Handel: von Kindern und Jugendlichen im Schulalter über Auszubildende und Studierende sowie erwachsene Berufstätige bis hin zu ehrenamtlich engagierten Seniorinnen und Senioren.

Auch im Süden profitieren die Menschen. Der Faire Handel ermöglicht dort bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche, aber auch Fortbildungen für Erwachsene, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen für Kleinbauern- und Arbeiterfamilien sowie Gesundheitsförderung sowie umweltschonende Anbauweisen.