Rödingen: Adventsmarkt des Bürgervereins: Akzente für Begegnungsstätte

Rödingen: Adventsmarkt des Bürgervereins: Akzente für Begegnungsstätte

Dass die Menschen aus Rödingen, Höllen und Bettenhoven einen Ort der Begegnung wünschen, zeigte die große Resonanz auf den ersten Adventsmarkt des Bürgervereins „Unsere Alte Schule“, der gleichzeitig als „Tag der offenen Tür“ konzipiert war.

Darüber freute sich vor allem das Organisationsteam, bestehend aus Martina Braun und Maria Hintzen-Muckel aus dem Vereinsvorstand, tatkräftig unterstützt von Ute und Matthias Thaler und Andi Hochhausen mit Familie. „Mit dem heutigen Tag wollen wir Akzente setzen für eine Begegnungsstätte“, brachte Vereinsvorsitzender Wilhelm Hintzen Sinn der Veranstaltung auf den Punkt. „Es hat sich schon einiges getan und wir wollen noch vieles bewegen, dafür brauchen wir Unterstützung“, sagte er. Bernd Ochsenfort war es, der anlässlich einer Mitgliederversammlung die Idee zur Gestaltung eines Weihnachtsmarktes hatte, die zunächst „verhallte und ohne Beachtung blieb. Doch vor 46 Tagen genau wurde der Gedanke von Andi Hochhausen nochmals aufgegriffen, mit Freiwilligen durchdacht und umgesetzt“, freute sich Hintzen.

Der Adventsmarkt war dreigeteilt: Am leuchtenden Weihnachtsbaum im Innenhof waren weiße Zeltstände aufgestellt — zu eingespielten Klängen von Lars Bröker kam Weihnachtsstimmung auf. Ferner waren viele Flure und ehemalige Klassenzimmer sowohl im alten als auch im neueren Schulgebäude festlich geschmückt und als Themen- oder Verkaufsräume eingerichtet. Neben den verschiedensten Weihnachtsdekorationen wurden etwa selbst gefertigter Schmuck oder selbst genähte Kuschel-Vielzwecktücher angeboten, das Rödinger Ehepaar Bongartz stellte sein neugegründetes „Geschenkehaus für Hund und Katz“ vor. Es gab Kaffee und 60 hausgemachte Kuchen, Reibekuchen, Zuckerwatte, Waffeln, Honigprodukte und diverse Glühweinzubereitungen.

Die Themenräume reichten vom Bastelangebot für Kinder über den „Lauftreff in kleinen Schritten“ bis hin zur Fotopräsentation. Brechendvoll waren die Räume mit Vorlese- oder Vorführprogrammen. Ortsvorsteher Hubert Sieben hatte nicht nur den Weihnachtsbaum beschafft, sondern auch Geschichten ausgesucht, die er den Kindern vorlas. Die Kindergartenkinder aus St. Kornelius Rödingen führten ein „Weihnachtsklangspiel“ vor, begleitet von ihren Erzieherinnen. Nicht zuletzt kam der Nikolaus und beschenkte die Kinder. Vor allem aber ging es um Begegnung und Austausch der Anwohner, wobei natürlich die neue Planung der Räumlichkeiten Thema war. „Weißt du noch, wie toll das war, als unsere Kinder hier zur Schule gingen?“ Derartige Sätze waren oft zu hören.

(ptj)