Höllen: Abwechslung im liturgischen Kalender

Höllen: Abwechslung im liturgischen Kalender

Der Denkmalverein Höllen-Bettenhoven feiert seit 1987 alljährlich am letzten Sonntag im Mai einen Feldgottesdienst, an den sich ein gemütliches Beisammensein in entspannter und harmonischer Atmosphäre anschließt.

Bis 2013 versammelten sich die Gottesdienstbesucher in der Nähe des ehemaligen Standort des Marien-Kapellchens am Fuß der Sophienhöhe. Um den logistischen Aufwand zu verringern hat man 2014 entschieden, den Standort zu wechseln und trifft sich seitdem an der St. Katharina Kapelle in Höllen, neben der sich auch das Ehrenmal des Vereins befindet.

Zelebriert wurde der Feldgottesdienst bereits zum zwölften Mal von Diakon Rudolf Schriewer aus Elsdorf. Eine textliche Passage aus der ersten Lesung konnte man als Auftrag sehen, den der Heimatverein sich auf die Fahnen geschrieben hat. Dort hieß es: „Forsche einmal in früheren Zeiten nach, die vor dir gewesen sind...“.

In seiner Predigt spannte Diakon Schriewer den Bogen von der heiligen Dreifaltigkeit hin zur Antwort auf die Frage, wo wir überhaupt hin gehören würden. Es sind die Familien, Freunde, Kollegen und Vereine wie der Denkmalverein, die aus dem Gefühl der Heimatlosigkeit eine Zugehörigkeit entstehen ließen. Der recht große Zuspruch hat erneut gezeigt, dass der Heimatverein es mit dem Feldgottesdienst geschafft hat, eine seit vielen Jahren von den Gläubigen gerne angenommene Abwechslung in den liturgischen Jahresablauf zu integrieren. Der Vorsitzende Georg Großkopf dankte dem Kirchenchor für die musikalische Aufwertung, sowie den vielen freiwilligen Helfern, ohne die die Planung und Realisierung nicht zu bewältigen seien.

(jago)
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