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Jülich: A-Liga: Titzer Kicker wollen endlich wieder spielen

Jülich : A-Liga: Titzer Kicker wollen endlich wieder spielen

„Ich hoffe nur, dass wir endlich einmal spielen können. Mit Rurdorf sind wir die einzige Mannschaft, die in der Rückrunde noch nicht zum Einsatz kam.“ Es ist eine Art Stoßgebet, das Renardo Schiffer als Trainer von Schwarz-Weiß Titz zum Himmel schickt.

Am Sonntag soll um 15 Uhr der Anpfiff gegen den SC Merzenich erfolgen. Dass die Partie auf Asche ausgetragen wird, ist bereits klar. „Es ist nur die Frage, ob wir den Platz in einen vernünftigen Zustand bringen können“, sagt Schiffer, der, sollte es wirklich den angekündigten Schnee geben, mit einer Absage rechnet.

Es wäre das sechste Nachholspiel, das der Aufsteiger zu bestreiten hätte. Wenn allerdings der Ball rollen kann, dann müssen sich die Gastgeber auf einen, wie es der Coach sagt, sehr unangenehmen Gegner einstellen. „Das Hinspiel haben wir mit 7:3 gewonnen, so leicht werden wir es nicht mehr haben, denn da konnten wir die Schwächen des SC gnadenlos ausnutzen.“ Personell gesehen treten die Schwarz-Weißen in stärkster Besetzung an.

Wo man allerdings fußballerisch steht, darüber herrscht beim Trainer Unklarheit. Dagegen haben die Gäste schon mehrfach Spielpraxis gesammelt. So auch beim letzten Spiel gegen Titelanwärter Türkischer SV Düren. Am Ende heiß es 3:3, Merzenich verspielte einen 3:1-Vorsprung. „Wenn das Spiel noch ein paar Minuten länger gedauert hätte, dann hätten wir auch noch verloren“, konstatierte Spielertrainer Presley Lubasa. Der setzt in Titz darauf, Kontinuität ins Spiel zu bringen - „über die gesamten 90 Minuten.“

(hfs.)