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Jülich: 550.000 Euro als Nachschlag für Umzug des Jugendheims

Jülich : 550.000 Euro als Nachschlag für Umzug des Jugendheims

Der Stadtrat Jülich hat zwar noch nicht definitiv über eine Verlegung des städtischen Jugendheims von der Münstereifler Straße in den Kulturbahnhof entschieden, aber die „Vorarbeiten” laufen darauf hinaus.

Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl am Dienstag dem Rat, im Vorgriff auf den Haushalt 350.000 Euro für die Sanierung des maroden Dachs zur Verfügung zu stellen. Wenngleich sich der Jugendhilfeausschuss des Kreises erst am 22. Mai mit dem Thema befassen wird, scheint nichts gegen eine Verlegung zu sprechen, hieß es. Der Kreis finanziert die Stelle des hauptamtlichen Leiters der Jugendeinrichtung.

Aktuell flatterte gestern den Mitglieder des Hauptausschusses die Kostenschätzung für die eigentliche Verlagerung auf den Tisch.

Das Architekturbüro Bruntsch legt darin dar, dass für die Sanierung des ehemaligen Asylbereichs des Kulturbahnhofs „nach heutigem Kenntnisstand” rund 550.000 Euro aufgebracht werden müssen. In Kürze soll ein Vorentwurf für den Umbau erstellt werden.

Der Hauptausschuss legte dem Stadtrat ans Herz, auch diese Summe in den Haushalt aufzunehmen. Zudem wurde die Verwaltung erneut eindringlich aufgefordert, noch vor dem Winter das Dach sanieren zu lassen, um weitere Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden.